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lließmein Vetter/ der Cardinal alle Cardinale, die Creature»von mir waren, in das Hmriusl zusammen kommen-und besagten mei-nesVettersMeynung gieng dahin,daß ich noch zwey VacauteCardingls-Stellen, mit denenjenigen Personen, woran ihm gelegen, und woran/ter sich sein zu Wien damals gewesener Bruder, àllaào, befandensetzen solte. Allein die Kranckheit nahm Zusehens zu, wannenhero ich, irrdieser letztenNoth ; nichts mehr mit weltlichen Dingen zuschaffen haben,auch von keinem Lob, das einige anfiengenmir beyzulegen, etwas hörenwolte. Gegen Abend ertheilte man mir die letzte Oelung, undden Tagdarauf, als den 19. Xlartii um Mittag, gab ich meinen Geist auf, nach-dem ich gelebet 7r.Jahr, 8. Monate z. Wochen und z.Tage; denRömischen Stuhl aber besessen 22. Jahr, z. Monate, z. Wochen und4- Tage ; folglich der 7. Pabst unter allen Päbstenbin,der überzwan-tzig Iahe regieret hat.
Ich war demnach todhund bin mit dem gewöhnlichen èeremonie»vollends in mein Schlaff - Cämmerlcin gesehet worden ; kan aber daswahrhaffte Zeugniß hinterlassen, daß ein Pabst, von einer langen Re-gierung, würdig ware, indie Zahl derer Märtyrer gesetzet zu werden,wann nicht die Ehre, Xmoruät und herrliche Einkünffte, denen Plagen,welchen er unterworffen, die Waag - Schaale hielten, und alle Bitter/keiten wieder verstlssetem
Vergessen habe ich, bester zuvor zu erwehnen, welchergestalt ich,nach erfolgetem Fall desCardinals älberom in Spanien,und da er nachItalien gekommen, starck hinter ihm her gewesen, vndgttrachtet, den-selben entwederin ein ewiges Gefängniß, oder dochzum wenigsten umden Cardinals^Hut zu bringen., Er ward in dem Semi-lischen Gebieteauf mein Verlangen arràet ; aber auch gar bald wieder, ohne meinWissen und Willen losgelassen, und hat nunmehro, wie bekannt, demOoncl ivi beygewohnet. Einige sagen ich hätte mich bloß darum so ent-rüstet gegen ihn angestellet, anfdaß ich ihm ein Theil seiner zusammengelcharreten Schätze abzwacken» und meinen Verwandten zuwendenmöchte. Andere hingegen schrien das gantze Merck vor ein Spiegel-Fechten aus, worhinter eine grosse politise verborgen läge.
Meiner beyden Vettern, àbgh, und des ààârc,, habe ich inmeiner Historie schon sehr vffte erwehnet, wannenhero ich von dem Letz-ter» noch diese zu sagen habe, daß er auch die Ehrehatein MalthesèrRitter zu seyn. Es ist aber noch ein Sohn,von meinem Bruder verhan-den,so der andere, nach der Ordnung der Geburth, Namens c->rlo,desH.R.R. Fürst, der zur Fortpflantzung des âauîschen Geschlechts be-xxxiv. à E stim-