_ MZs8r) AU
nem andern stäcke. Hiermit waren die HerrenCardinäle abgefertiget»and solches ist sobgimes XU. gewesen,
Xl.
Die Historie ist bekannt. Inzwischen, da die Cardinäle ein stgrossesVertrauen zu derPerson sànniz xn. getragen,daß sie ihm volleMacht gegeben einen Pabst zu ernennen, werden sie auch nachhero garwohl mit ihm zufrieden gewesen seyn, da er sich selbst ernennet hat; undich sehe also nicht, worinnen der Einfältige Streich bestehenden sie be-gangen haben sollen. Jedoch ist auch nunmehro denen Cardinälen un-tersaget, sich selbst ihre eigene Stimme zu geben; auf welchem Fall,wann er wider das Verbot handelt, die gantze Wahl vor ungültig ge-halten wird.
, Ich meines Orts erkenne es vor nichts kluges, sondern in der Thateinfältiges, einem einigen Cardinal eine so grosse Gewalt, den Pabstzu ernennen, einzuräumen. Solte man sich nicht vorkero einbilden,daßsich ein solcher, zur Ernennung aueonürter, den fetten Bissen keineswe-ges entwenden, und in das Maul eines andern stecken würde ? Aller-dings ist sich dieses einzubilden ; und viel klüger wäre gehandelt gewesen,wann zum wenigsten ihrer dreyen dergleichenMacht zugestanden wordenwär. Jedoch es seye genung hiervon geredet. ^ xroxo8 ! Ist auchEw. Heiligkeit diejenige beruffene Prophezeyungen von denen Päbstenbekannt,die dem gewesenen Ertz-Bischoff, Xlslsclà, zu àngZK in Jrr-land zugeschrieben wird, vermöge welcher der jetzt regierende Pabst äsboaL kelÌAione seyn solle?
XI.
Sie ist nicht unbcwust. Woferne ihr aber solche, vom Anfangbiß zu Ende herzusagen wisset wird es mir ein klä seyn, dieselbe an-zuhören.
Nicht nur Ungelehrte, sondern auch so-genante Gelehrte, sindgantz fälschlich von dieser Prophezeyung berichtet, und nicht wenig vonihnen halten sie, wie noch in einer, vor wenig Wochen aufder Weltge-druckten Schrifft,gantz lächerlich zu lesen,vor einWerck desjenigenPro-pheten der Jahre vor CHristi Geburth gelebt, mit dem
XXXIV. Lmr. N auch