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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... zwischen dem letztverstorbenen Römischen Pabst, Clemente XI. und dem welt-berühmten Pater, Quesnel : worinnen nebst sehr remarquablen Disputen und Discoursen, eine umständliche Erzehlung der Constitutions-Affaire ... enthalten ...
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Lebeten wir über unserer Person nach gantz heimlich und verbargen ;so waren wir, in unsern Schrifften, desto lebendiger und bekannter/ alswelche sehr häufig zum Vorschein kamen / sonderlich wegen derer dams-Kgen Streitigkeiten von der Gnade und dem freyen Willen, auch der Au-torität des Römischen Pabsts, worüber zu Löwen, und aller Orten dererSpanischen Niederlande/viel Zanckcns entstanden. Die Feinde nah-men daher Anlaß unsern heimlichen Aufenthalt >, eine Schmiede Vu!csmzu nennen, woraus sehr viele Wcrck-Zeuge der Finsterniß,Fetzerische,»auf-und Ehren-rührische Bücher, gegen die Kirche sowohl als weltliche,»Regierung , schmähliche und iràs Schrifften, ingleichen nicht wenig»Lck 2 rcec;u 6 n , geschmiedet, und aus GOtt gchäßige Licht gestellct würden.»

Sie ruheten auch nicht,biß sie unsere Wohnungen ausgekundsthafftet,und sobald sie davon Nachricht erlanget hatten / fanden sich Bediente vonder suà ein,die Uns, im Namen des Gouverneurs derer Spanischen Nie-Lerlande,bedeuteten, nicht nur Brüssel, sondern auch die gesamten Spani-schen Niederlande, zu räumen. Gleichwie wir nun wüsten, daß es gar nichtrachsaM/dergleichenBefehl zum andernmal abzuwarten : also packtten wirunsere LaZggs. welche tneistentheils in Papier, i.e. Schrifften, bestünde,zusammen, und reiseten beyde über Holland nach Lüttich. Allein allhiewar keine Sicherheit vor uns, wannenhero wir uns, nach Verlauff eini-ger Zeit , entschlossen wieder zurücke nach Brüssel zukehren, zogen aber diegeistlichen Habite aus, und dargegen weltliche Kleider an, erwehleten cmander kleines entlegenes Häußgen zu unserer Wohnung, nenneten unsauch anders als wir hiessen, und ich meines Orts sichrere, start des Na-mens tzuesrisl, den von à kresne.

Xk.

Istesaberrecht/wannmanderObriKkciteinesEandes niä)t gehor-samer , Habit träger, die einem nicht zukommen, auch so gar einen falschesNamen führet?

Freylich ist es in solchen Fallen recht und erlaubt, da man nemlich,um der Wahrheit willen , verfolget wird, und, ohne Zuflucht zu solchenkleinen Kunst-Slückgen zu nehmen,keine Sicherheit vor sichsiehek.

: aucWir liessen, sowohl auf unserer Reise nach Lüttich, und von bannenMWe nach Brüssel, als auch währenden unsern Aufenthalt zu Lüttich,und da wir wieder nach Brüssel gekommen waren, nicht ab, viele, in Bra-

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