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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... zwischen dem letztverstorbenen Römischen Pabst, Clemente XI. und dem welt-berühmten Pater, Quesnel : worinnen nebst sehr remarquablen Disputen und Discoursen, eine umständliche Erzehlung der Constitutions-Affaire ... enthalten ...
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Zeit zum Creuhe kriechen, und mich zu der Unterschrifft verstehen würde.Daselbst erhielt ich einen Brief nachdem andern, wodurch man suchetemich, bald durch harte bald durch gelinde Worte, zu überreden. Jedochich weigerte mich besten beständig; und als ich nach verflossenen dreyenJahren von au-en freunden berichtet ward, welchcrmaffen eine garscharsse Königliche Ordre von neuem ausgegangen wäre, worinncn allendenen,die nicht umschrieben,ein harles e-xàm gcdrohct würde, ja, daßich meines Orts wohl gar ein schwehres Gefängniß zu besorgen hätte, somerctle ich nunmehw, daß es Zeit mich aus dem Staube zu machen.Dannenhero nsGvsre ich mich zur Flucht, und entwich in die Spani-schen Niederlande, woselbst ich l68s. den rs.debiuani, und aisozu einergar unbeqvemen Jahres Zeit, anlangete.

Zu Brüssel hatte ich das Vergnügen meinen àn guten Freund,den weltberühmten ärn-mk, mit welchem ich schon von Paris aus in einervertrauten ^orr-ss,onàr gestanden, zu emoimdren. Denn eben dieserhatte ehemalen gleiches gehabt, und war, wegen des ssnienUrniausder Sorbonne zu Paris vcrstosscn, auch -679. gar aus dem König-reich gewiesen worden. Wir lebeten demnach, als Brüder einerleyVerhängnisses, in aller Hertzens Einmüthigkeit beysammen, schienenauch von dem Rest der Welt ganh abgesondert; allermassn wir einschlechtes Haußlein, welches in einem abgelegenen geringen Gässein stun-de, bewohneten, und uns dermaßen heimlich und verborgen Humen, daßauch unsere Wohnung denen meisten unserer vertrautesten Freunde unbe-kannt, denen allerwenigsten aber von ihnen ein freyer Zutritt verstattetgewesen.

Wer hat euch dann ernehret? oder seyd ihr etwa gar heimlich fech-ten herum gegangen? dörffte mancher fragen. Aber nein. Mit demFechten-oder Bettel-gehen hatten wir nichts zuthun, und wann ich auchin diesen Zustand gestanden wäre, wolle ich mich nicht schämen es zu be-kennen. Der Himmel erweckete gute Freunde, die uns, von Zeit zuZeit, so viel schickeren, als die Fristung unsers armen Lebens erforderte,und welches sich gar nicht hoch bcliess; denn, dàur-, p-mcis comenrz, dieNatur ist mit wenigen vergnügt. Wir verzehreten, alle beyde, dieWoche über keinen Thaler und 16. Groschen. Ein Pfund Fleisch sättig-te uns beyde, und an Fast-Tagen assen wir mehr Bohnen und andere Ge-müsse als Fische. Wir truncken Bier, und manchmal einer des Tagsein halbes Nösel Franh-Wein, besorgeten auch gemeiniglich unstre Kü-che selbst, >. e- wir kocheten in eigener Person. Lebeten