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bant und Holland, zu ermähnen , sich derEydesârmui. als einem unver-antwortlichen Gewissens-Zwang, beständig zu widersetzen, die gefährlicheLehre von des Pabsts Unfehlbarkeit in Glaubens,Sachen zuverwerffen,die l.3xsàirle, Beicht und Kirchen-Zucht derer Jesuiten abzuschaffen,die Lehre àZMmi, von der Gnade und dem freyen Willen hingegen,eyftigst beyzubehalten.
Der Päbstliche vicsrius Apottoiicusüber alleRömisch-Catholischein denen vereinigten Niederlanden, kerrm L-oâàe, lícuiar- Ertz-Bischoff8ebà, gab mir Beyfall, und war mir mit gantz sonderbarer Gunst zuge-than. Wiewohl, der Gegentheil wüste hierinnen schon einlUpeLenr zufinden, indem sie eine scharffe Klage deswegen nach Rom ergehen liessen,wvrmnen sie sich hesstig beschwehreten über besagten Inà-Ertz-Bi-schoff, ihn auch des beschuldigten; da er dann i69z.ngch Rom
ciliret worden. Er erschien und ward arreciret, würde ihm auch noch fer-ner gar übel ergangen seyn, woferne er nicht auf sehr hohe imercellionwieder loßgekommen wäre.
Der berühmte àZuia, mein Hertzens-Freund, hatte zu der Zeitschon lange das Zeitliche mit dem ewigen verwechselt, weshalb ich mir,undnuch hohen Alters wegen, einen vertrauten Menfthen, i;r>K<àuz genannt,zugesellet, der mir schrieb, und mich auch sonst bedienet, jedoch aus einerSchüssel mit mir speiset. Ich nahm mich der Sache des i^tà-Ertz-BischoW/Lvääs an, und ließ vor denselben unterschiedene Bücher aus-gehen, darinnen ich ziemlich hart wider die Jesuiten redete, auch einesund das andere wider den Pabstlichen Hof mit einmischet ; allein, es be-kam mir sehr übel. Denn die Jesuiten wendeten alle ihre Kunst - Griffean zu machen, daß ich, als ein ihnen über alle Massen vechaster Mann, zurStraffe möchte gezogen werden. Zu dem Ende wircktn sieErlaubniß vondem HofzuMadrssvor den Erh-Bischoff vonMecheln aus,mich armen Ss-«sm, oder Alten, in Brüssel aufzusuchen, und mir den krocess zu machen ;wsrinnen sie auch ,gewiffer Massen, rsràtn.
Denn 170z. an der Mitwochenach Pfingsten, kamen Königl. Ge-richts-Dienersowohl, als Ertz-Bischöffliche, an das Hintere und verbor-gene Theil desjenigen Hauses wo ich loZirte. Sie pochetn an, und«nein LrîZâus machte die Thüre auf. Beyderseits Gcrichts-Bedien-teftagtn ihn, wo der kmcr c^esnelfty? Allein er war treu, und woltmich auskerne Weise verrathen. Auch machte derselbe, da sie ihn nöthigettn,die Thüren derer Zimmer und Camern zu eröffnen, ein überaus grosses
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