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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... zwischen dem letztverstorbenen Römischen Pabst, Clemente XI. und dem welt-berühmten Pater, Quesnel : worinnen nebst sehr remarquablen Disputen und Discoursen, eine umständliche Erzehlung der Constitutions-Affaire ... enthalten ...
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jum kìkiioà-ris gcmachet, sondern auch sonst noch zu vielen wichtigenVerrichtungen gebrauchet.

Ich ließ immer mehr und mehr Strahlen , meiner Frömmigkeit,Tugend und Gelehrsamkeit aus mir hervor leuchten, weshalb, der Oo-nersldes Orarmii, ?Lter6e 5àrs krlsnlis, insonderheit, viel àKcâionundMim auf mich warst. Es geschahe, daß er sich der Seelen-Sorge überviel Personen entschluge, und mir einen guten Theil davon zuwande.Jedoch hiemit lud ich auch den Haß derer Feinde des Oi-äü. nemlichderer Jesuiten, ins besondere auf mich, indem sie mir die Ehre, so vornehmeBeicht-Kinder zu haben, mißgönneten, da man doch, in Betrachtung derSchwebre des Amtes, billig,Mittteyden mit einem Beicht-Vater tragensötte. Allein, wo fleischliche Absichten, wie bey denen Jesuiten vornem-jich geschiehet, in solchen heiligen Handlungen mit umerlauffen, ss ist eseben kein Wunder, daß einer dem ändern den fetten Brocken mißgönnet.

Viele Vornehme, wann sie dem Teufet die Erstange ihrer Jugendaufgeopfferk, crwehlen das Kloster,oder ein Einsiedler-oder doch sonsteinsames Leben, GOtt die Heftn ihres Alters zu schencken. So machtees ànlìeur kle l'Omenis, Grafvon Lricune, ein gewesener grosser Slams-Ministre in Franckrcich. Derselbe crweblete, als er der Welt genug ge,nssten halte, zu seiner kcnrsäL die Societät des Or-imrii 8ero!ll?.;ü zu Pa-ris, und mir ward durch ihn, Anleitung zu der Übersetzung ein und ande-rer Dinge des Neuen Testaments in Französische Sprache, gegeben.

Man bedlcnete sich nemlich in der Societät des gedachten (ftêni zuParis, eines Lateinischen, kurhen , summarischen Auszugs derer vor-nehmsten Reden unsers Heylandcs JEsu CHristi, denen dasigen tt-irn-bus zur Handleitung ihres Unterrichts, in der Andachc und in der-trachtung. Diesen blossen Worten und Reden CHristi, so, wie sie ausdenen vier Evangelisten zusammen getragen waren, sügele man hernachkmtze, aber geistreiche und^rsälsche Anmerckungen bcy, welche auch de-nen k'r-ilrihus und Mit-Brudern zur Erbauung dienen sollen., Weil nunder, sich zur Führung eines einsamen Lebens reLlvine Grafvon Li .cnne,ungeachtet er ein grosser Mmüre und Staats-Mann gewesen, der La-teinischen Sprache nicht kundig war, und doch ein Verlangen, mitandern Merlbm des Orsrolli, seine Erbauung, aus denen nur besagtenAnmerckunZen über die Reden JEsu Christi, zu haben: so bar er michinständigst, sie in das Frantzösifche zu übersetzen und ihm brauchbar zumachen. Diese Arbeit nahm ich gern und willig auf mich, und sügtc ei-