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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... zwischen dem letztverstorbenen Römischen Pabst, Clemente XI. und dem welt-berühmten Pater, Quesnel : worinnen nebst sehr remarquablen Disputen und Discoursen, eine umständliche Erzehlung der Constitutions-Affaire ... enthalten ...
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Leibes verstanden wird , und aufdkese Weise, möchte endlich ein Pabst garunter die Zahl dem Aaness und Dörfftigen gerathen.

So waren sie alsdann dem Heil. Apostel Petro ant allerähnlichsten.Jedoch ich will eben keinem Pabst durch diesen meinen viscous vorge-schrieben haben, wie viel er des Jahrs vor sein Maut aufgehen lasten solle.Allein so viel ist gewiß, d niemand bey seinem Wohlleben in der wahrenVerleugnung der Welt und ihrer Lüste stehen kan,wann er weiß, daßmitterweile sein Bruder darbet. Das Hungern und Dursten, samt demVwß-undNackend-Gehm,des armen Nächsten, da inzwischen anderein dem gröstcn Überfluß leben, ist etwas, das in einem Christlichen Staatdurchaus nicht erdulttt und erhöret werden solle; und ein Pabst ssltees vor die erste und gröste seiner Schuldigkeit halten, einem solchem Unheilzu steurcnund abzuhelffen.

Xl.

Aber, würde nicht sodann mancher fauler Geselle, nichts mehr vonder Arbeit wissen, sondern bloß von denen Gutthatcnund Alimosen lebenwollen?

Bey einer solchen Verfügung, müsse auch, zu gleicher Zeit, die An-stalt gemacher werden, daß diejenigen, so sich gesund und mit unmangcl-hafften Gliedmassen, auch noch nicht veraltet, pr-rlemittm, und des Al-mosens zu gemessen verlangten, gleich mit Arbeit versehen, oder, auf Ver»weigerungs-Fall, in ein Zucht-Haus gebracht werden könnten. Ach lWann man sich nur einige Mühe geben will, und hat die àcoi-ílát inHänden, so kan gar vielem Unwesen abgeholffen werden. Mein dieMenschen meistenrheils, Hohe sowohl als Niedere, drucken es ist genug,wann sie, nur bißweilen etwas, dem armen Bruder oderNechstenange-deyen lassen; dasie doch zehn und zwanßig. dreyßig, vierzig undfunffzigmal mehr thun sotten und könnten, insonderheit wann sie dem Kühel ihrerkeckerhafften Zunge, ein wenig mehr abbrechen wollen, das doch haupt-sächlich zur Verläugnung der Welt und ihrer Lüste mitgehöret; angese-hen besagte Verlaugnung kemesweges bloß darinnen bestehet,daß mansich vor grobe Sünden, als z.E.EHebruch,Hmerey,Völlcrey,Stehlen,Rauben, Morden, falsch Zeugniß und Betriegereyen hütet, wie die Men-schen es sich insgemein einbilden. Wiewohl, ich meines Orts werde die

Welt