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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... zwischen dem letztverstorbenen Römischen Pabst, Clemente XI. und dem welt-berühmten Pater, Quesnel : worinnen nebst sehr remarquablen Disputen und Discoursen, eine umständliche Erzehlung der Constitutions-Affaire ... enthalten ...
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Ses Glaubens geschickt; ohnedies ist nichts als Unremigkeit, nichts als,,Unwürdigkeit. »

xtm. Die erste Wirckung der Tauff-Gnade ist diese, daß sie«machet, daß wir der Sünden Absterben, so, daß Geist, Hertz und Sinn«nicht mehreres Leben über behalten zur Sünde, als ein todter Mensch«hat zu weltlichen Dingen. -

xbiv. Es giebt nur zwey Arten der Liebe, woher all unser Wol-len, nebst allen unsern Verrichtungen entspringet. Die Liebe GOt-«tes, die alles um GOttes willen thut, welche GOttauch belohnet; und»die Liebe unser selbst, und der Welt, welche GOtt dem HErrn nicht«giebt, was man ihm geben soll , und eben daher böse wird. «

Xtv. Wann die Liebe GOttes nicht mehr die Oberhand hat,«in dem Hertzen derer Sünder, so kan es nicht anders seyn, es muß alsdann»die Fleisches-Lust in demselben herrschen, und alle dessen Verrichtun-»gen verderben. »

Xtvi. Die böse Lust, oder die Liebe machen den Gebrauch derer«Sinnen entweder böß oder gut. »

XI.VI1. Der Gehorsam , welchen man dem Gesetze zu leisten hat,,,muß aus einer Quelle herfliessen, und diese Quelle ist die Liebe. Wann«nun des Gehorsams inwendiger Ursprung GOttes Liebeist, und sein«Zweck GOttes Ehre, alsdann ist dasselbe rein , was sich von aussen zei-get. Aber ohne dieses ists lauter Heucheley, oder falsche Gerechtigkeit.«

Xl.V!ll. Was können wir wohl , ohne das Lichtdes Glaubens,«ohne CHristo , ohne die Liebe anders seyn, als Finsterniß , als Abwei-chung, als Sünde? »

XI.IX. Gleichwie keine Sünde ist, die nicht aus Eigen-Liebe ent-springet: also geschiehet kein gutes Merck, wobey nicht dieÄebe GOttes»sich finden solte. »

l.. Vergeblich ruffm wir zu GOtt, Abba lieber Vater! wo nicht»der Geist der Liebe es ist, welcher in uns ruffet. »

u. DerGlaubemachet gerecht, wann er thätig ist. Eristaber»Mein , durch die Liebe thätig. .

lbii. Alle andere Mittel desHeyls sind en thalten imGlauben als in«ihrem Stamm und Saamcn; der Glaube aber ist nicht ohne die Liebe»'und das Vertrauen. »

Allein die Liebe thut wahre Christliche Wercke ,in Absicht auf«GOtt und ZEsum CHristum.

- Mii. Allein