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XXXII. JEsus CHristus hat sich in den Todt gegeben/ um auf ewig«zu erlösen mit ftinem Blute die Erstgebohrnen , das ist, die Auöerwehlten«von der Hand des Würge-Engels.
xxxiii. O! Wie sehr muß man absagen denen Dingen dieser«Welt und sich selbst, damit man die Zuversicht haben möge, sich, so zu«reden, zuzueigenen JEsum CHristum, seine Geheimnisse, gleichwie der»Heil. Paulus thut, wann er spricht : Er hat mich geliebet, und sich selbst ^»vor mich dargegeben.
xxxiin. Die Gnade,so GOtt dem Adam angedeyhen lassen,brach-te nur menschliche Verdienste hervor.
xxx v. Die Gnade, so Adam empfangen, war eine Folge der (hei-ligen und herrlichen ) Schöpffung, und solle bey der reinen/vollkommenes»Natur nicht aussen bleiben.
xxxvl. Der wesentliche Haupt-Unterscheid zwischen der Gn».»de, die Adam gegeben war, und welche im Stande Der Unschuld Platz»gehabt, und zwischen der Gnade, die denen Christen angedeyhet, be-sehet darinnen, daß die erstere ein jeglicherin eigener Person hätte er-langet; diese aber erlanget man nur in der Person JEsu Christi, der«von denen Todten auferwecket, als mit dem wir vereiniget seynd.
xxxvn. Die Gnade Adams, welche ihnheiligte in ihm selbst,«hatte bey ihm ihre gewisse Proportion und Maaß. «Derer Christen»Gnade aber, die uns heiliget in Christo JUu, ist allmächtig, und wür-dig, daß sie dem Sohne GOttes zugeleget werde.
XXXVIII. Der Sünder hat, ohne die Gnade dessen,der ihn frey»machet, keine Freyheit, als nur zum Bösen.
xxxix. Es hat der Wille, dem die Gnade nicht zuvorkommet,«sonst kein Licht, als nur zum Abweichen, keinen Eyfer, als nur sich zu ftür-«hen, keine Kräffte, als nur sich zu verwunden. Ist tüchtig zu allem Bö-«sen, untüchtig zu allem Guten.
x^. Ohne Gnade können wir sonst nichts lieben , als nur, was»zu unserer Verdamniß gereichet.
xl.i. Alle Erkänntniß GOttes, auch die natürliche, und die sich bey»denen Heydnischen Welt-Weisen befinder.kan von niemand anders, als»von GOtt kommen, Sie wircket aber, ohne Gnade, nichts dann«Scolh, eitles Wesen und Widerspännstigkeit gegen GOtt, an statt,»daß sie solle zur Anbetung GOttes, Dankbarkeit und Liebe antreiben.
Xl.ii. Allein die Gnade Christi machet den Menschen zum Opffer