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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... zwischen dem letztverstorbenen Römischen Pabst, Clemente XI. und dem welt-berühmten Pater, Quesnel : worinnen nebst sehr remarquablen Disputen und Discoursen, eine umständliche Erzehlung der Constitutions-Affaire ... enthalten ...
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XX. Der rechte Begriff von der Gnade ist dieser, daß GOtt will,,,wir sollen ihm gehorchen, und man gehorchet ihm. Er befichlet, und,,man thut es auch. Er redet als Herr, und ihm ist alles Unterthan. »

XXI. Die Gnade JEsu Christi ist eine starcke, gewaltige, voll-»mächtige, unüberwindliche Gnade; gestalten sie eine Wirckung des»allmächtigen Willens,folget und ahmet nach der Wirckung GOttes, der»seinen Sohn ins Fleisch gesand, und von denen Todten auferwecket hat. »

XXII. Welchergestalt die allmächtige Wirckung GOttes in denn,

Hertzen des Menschen, mit dessen freyen Willen überein komme, das ist»uns sogleich in der Menschwerdung gezeiget wordengleichsam als in der»Quelle und Muster, aller andern Wirkungen der Barmhertzigkeit und»Gnade, welche alle eben so unverdient seynv, und auch auf gleiche Weise»von GOtt herrühren, als diese orjgmäi-Wirckung. , »

xxlii. GOtt hat uns selbst ein Bild der allmächtigen Wirckung»seiner Gnade in unsere Hertzen geleget, da er uns selbige vorstellet durch»diejenige Wirckung, als er die Creatmen aus nichts erschaffen hat, und»die Todten wieder zum Leben bringet.

xxnil. Der rechte Begriff, den sich der Hauptmann von der All-»macht GOttes und JEsu Christi, in Heilung derer Kranckheiten des»Leibes gemachet hat,nemlich dassjölches allein durch den Trieb seines»Willens geschehen, ist ein Bild desjenigen Begriffes, den man sich ma-»chen soll von der Allmacht seiner Gnade in Heilung der Seelen von der»Lust. " ' »

xxv. GOtt erleuchtet die Seele, und machet sie gesund, eben als.,

wie den Leib, allein durch seinen Willen. Er gebeut, und man ist ihm»gehorsam. »

xxvi. Man erlanget keineGnade,aks nur allein durch denGlauben.»

xxvn. Der Glaube ist die erste Gnade, und die Quelle aller»

xx vm. Die ersteGnade,so GOtt dem Sünder angedeyhen lässet,»ist die Vergebung der Sünden. »

xxix. Ausserhalb der Kirche erlanget man keine Gnade. »

xxx. Alle, die GOtt will selig machen durch CHristum, werden»

unfehlbar selig. »

XXXl. Was CHristus wünschet,hat allezeit seine Krafft undWir-»ckung. Er leget den Frieden inwendig in die Hertzen, wann er selbigen»wünschet. »

C Z XXXU.JEsus