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unterschiedlichen Meistern in der Heil. GOttes-Gelahrheit gezogene, so,«,wohl in Französischer Sprache ausgedruckte l'ropollt>or>en, erstlich zwar.von zwey Unserer Ehrwürdigen Brüden der Heil. Römischen Kirchen»Cardinälen genau untersuchen, hernach in Unserer Gegenwart, mit zu-,»raihziehung verschiedener anderer Cardinäle, mit grössestem Fleiß und»reisten Überlegen , über das höchstsorgfältigste Zusammenhalten derer,,kropolirionen mit dem Text selbsten, in viel, und offt deswegen angestell-»ten Versammlungen, wohl überlegen und exgmmiren lassen. Derglei-»chen kropàonen sind nun folgende : ,,
l. Was bleibet wohl einer Seele, die GOtt und dessen Gnade,,
Verkehren , noch übrig als Sünde, und was auf Sünde folget, Stoltz»und Ubermuth bey ihrer Armuth, Trägheit bey ihrer Dürfftigkeit.»Ich will sagen, ein allgemeines Unvermögen zur Arbeit, zum Gebet,»uvdzu allem Guten. »
n. Man hat der Gnade ZEsu Christi, als der kräfftigen Quelle,«woraus alles Gute fließet, nöthig zu jeglichem guten Wercke. Ohne»,dieselbe thut man nicht allem nichts, sondern kan auch nichts thun. „
m. Umsonst ist es, HErr, daß du etwas gebeutest, wo du nicht,
selbst giebest, was du gebemcst. »
iv. Der Glaube ist gewißlich ein grosser Schah, als dem nichts,versaget wird. Aber, der das übrige giebet, scheuchet auch den Glau-»den. Ja HErr! alle Dinge sind möglich dem, welchem du sie mög-,lieh machest, wann du es in ihm wirckest.
v. Wann GOtt das Hertz nicht erweichet durch die innerliche»
Salbung seiner Gnade, so dienen die Vermahnungen, und äusserst-,,lichen Gnaden Bezeugungen nur darzu, daß das Herhe mehr verhärtenwerde. .
vi. Der Unterscheid zwischen dem Bunde, so GOtt mit denen,,Juden (im Alten Testament) und dem, welchen er mit denen Christen»(im Neuen) gemachet hat, bestehet darinnen, daß GOtt in jenem sv,„wohl, als in diesem, von dem Sünder fordert, daß er die Sünde fii-hen^.und das Gesetze erfüllen solle. Aber in jenem wird der Sünder in sei'»mm Unvermögen gelassen; in diesem hingegen giebt GOtt dem Sun-,,der, was er verlanget, da er ihn durch seine Gnade reiniget, das Gest-»,He in sein Herhe schreibet, und ihn mit GOtt durch Christum vereiniget. »
vu. Was vor Vortheile hatte weyland ein Mensch, der unter,dem alten Bund stunde, da ihm GOtt sein Gesetze auflegte, aber ihn»
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