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«da liegen, daß sie verwunden / im Dunckelndie, so redliches Herhens„seynd. Um deswillen halten Wir davor, daß nichts, so sich vor jetzi-,,ge Zeiten besser schicken, oder auch heilsamer seyn möchte , von Uns kön-«ne gethan werden, als wann Wir die betrregliche Lehre besagten Buchs,»so bißanhero von Uns nur überhaupt ist angezeiget worden, durch ver-schiedene , aus dem Buch selbst gezogene cinhele Sätze etwas genauer»-und deutlicher vorstellig machen, mithin allen und jeden Christgläubi-»gen den schädlichen Saamen des Unkrauts, wann er nunmehro aus„dem Waitzen, darunter er mitten inne verstecket war, heraus gezogen„wird, vor Augen legen. So, daß Wir der gäntzlichen Hostnurig leben,«wo diese Irrthümer, derenm'cht nur ein. oder anderer, sondern gar viele„seynd, die dabey wichtig und schwehr, zum Theil auch langst schon von„andern verdammet, zum Theil aber erst neulich erfunden worden, sollen„also endeckt, und öffentlich an das Tages-Licht gebracht werden, daß end-»lich untergvttlichen Seegen, alle und jede der Wahrheit , die nun gantz»deutlich und offenbar gemacht worden, Platz zugeben, möchten können»angehalten werden
»Daß aber dieses der Cathollschen Kirche sehr dienlich, und beson-ders zur Beulegung derer Zwistigkeitenffo in dem höchst llsrirendcn Fran-»tzösischen Königreich,von solchenGemürhern erreget wordenchie mancher-ley Meinungen führen und auf gar schwehre Trennungen abzielen, sehr«heilsam, endlich auch, zu Bemhigung derer Gewissen höchst nützlich, ja«fast unumgänglich nöthig sey, haben nicht nur vorerwehnte Bischöffe,son-dern vornemlich selbst Unser allerliebster Sohn in Christo , Ludwig, der«Allerchristlichsie König in Frnnckreich, dessen stattlichen Cyfer, in Be-»schühung der Reinigkeit des Caiholischen Glaubens, und Ausrottung«derer JrrchümerWir nicht sattsam rühmen können,Uns öffters bezeuget,»der deswegen durch gar vielfältige recht gottselige, und einem solchem«Allerchristlichsten König wohl anständige Bemühungen und sehnlichstes»Wünschen von Unsvcrlanget, daß Wir doch aufs baldeste dieser vb-»schwebenden Noth und Gefahr derer Seelen, durch ertheiltes Apostoli-osches Urtheil , und gestellte c enkur, zu Hülste kommen möchten.
»Deswegen Wir, unter göttlichen Beystand und Zuversicht auffti-»ne Hülffe von oben, dieses heilsame Werckmitallem Fleißund Sorgfalt,»wie es der Sache grosse Wichtigkeit erforderte, haben angegriffen ; und«dannenhero, aufertheilten Befehl , viele, aus besagtem Buch, nach oben»angeführtenrechsärv? Lchnouen,, mit allcrTreu und Aufrichtigkeit, von
»unterschied-