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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... zwischen dem letztverstorbenen Römischen Pabst, Clemente XI. und dem welt-berühmten Pater, Quesnel : worinnen nebst sehr remarquablen Disputen und Discoursen, eine umständliche Erzehlung der Constitutions-Affaire ... enthalten ...
Entstehung
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fescher Sprache, mit morallschett Anmerckungett über seden"Vers, rc. Paris 1699. Und wieder anders also: Ruryer Begriff"der Gitten-Lehre des Evangelii, derer Apostel-Geschichte,"derer Episteln pauli, derer Lanonischen Episteln, und der"Offenbahrung; oder Christliche Gedancken, über den Text»dieser heiligen Bücher rc. Paris 169 z. und 1694. ob es schon son-»sien von uns verdammet worden, weilen es gewißlich,die allgemeine»Wahrheiten mit lügenhafften falschen Lehren gar vielfältig vermischet,«dennoch, dem ungeachtet, von ihrer vielen auchiehs noch so angesehen»werde, als befinde sich kein Irrthum darinnen, unddannenhero denen»Chrijk-Gläubigen da und dorten in die Hände gespielet, und auf Ein-»rathen, und durch Vorschub derer, die immer etwas neues aufzubringen»suchen, mit großem FleH allenthalben ausgestreuet, ja so gar auch in»die Lateinische Sprache übersehet worden, nur, damit das Gisst einer»so schädlichen Lehre, wo möglich, von einem Volck aufdas andere, im«gleichen von einem Königreich in das andere gebracht würde. Da sind»Wir nun, sage ich, in grosse Bekümmerniß darüber gesehet worden,»weil Wir wahrnehmen, daß durch solche listige Verführungen und Be-»triegereyen, die Uns anbefohlene Heerde Christi allmählig aufden Weg«des Verderbens abgezogen werde. Dervhalben Wir Uns dann ent-schlossen, sowohl aus Trieb unserer Bischöflichen Sorgfalt, als auch,»in Ansehung so vieler Klagen derer, die vor den rechten Glauben eyfern,«bevorab derer Briefe und Bitten sovieler Ehrwürdigen Brüder, und in-.,sonderheit derer Bischäffe in Frankreich, als welches alles Uns darzu,,ermuntert, dieser mehr und mehr zunehmenden Kranckheit, welche noch«dereinst in allerley gefährlichere Dinge ausbrechen könnte, durch ein«desto stärckeres Mittel zu begegnen. »

Und zwar, da Mir bey solcher Unserer Sorgfalt Unsere Gedan-,cken richten aufdie Ursache dieses einreissenden Übels, so erkennen Wir.ganh deutlich, daß das höchste Verderben, soin diesem Buch verbot«gen ist, vornemlich darum so um sich reiße, und mehr und mehr über-»Hand nehme, weil es inwendig drinnen stecket, und nur, wie ein giffti-.,ges Eyter heraus guillet, wann das Geschwür mit einem Schnitt eröff-net ist; da sonsten das Buch an sich selbst die, so es lesen, durch einen.Schein der GOttseligkeit, im ersten Anblick an sich ziehet, sintemal sol-che Worte darinnen enthalten, die glatter denn Oel. Aber das seynd,,eben die Pfeile, die auf ausgespannten Bogen, andern zum Schaden,,xxxm.Lnir. C «dalie-