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ten -Lehre des LvanZeiü, derer Apostel-Geschichte, derer E-pisteln 8t. k-ìuU , derer Ognomschen Episteln, und der Offenbah-rung; oder: Christliche Gedancken über den Text dieser H.Bücher, rc. Paris 169z. und 1694.
Oemens , Bischoff, ein Knecht aller Knechte GOttes,
Entbietet allen und jeden Gläubigen Christi seinenGruß und Apostolischen Seegen !
«Als der eingebohrne Sohn GOttes , welcher um unserer und der„ganhen Welt Seligkeit willen Mensch worden ist, seine Jünger zur„Lehre der Wahrheit anführen, und durch die Apostel seine gesammte„Kirche unterrichten, mithin sowohlwegen des Gegenwärtigen eine Ver-ordnung machen, als auch vor das Künfftige Sorge tragen wolle, so«hat er uns zu einem stattlichen und heilsamen Kennzeichen dessen , diese«Erinnerung gegeben, daß wir uns selten vorsehen vor denen falschen«Propheten, die in Schaafs-Kleidernzuuns kämen, mit welchem Na-men vornenrlich angedeutet Eden diejenigen lügenhaffte Meister, und«betrügliche Spötter, die unter dem herrlichen Schein der Gottseligkeit„ihre bösen Lehren andern beybringen, und 8-äen des Verderbens, un-„ter der Gestalt der Heiligkeit, einführen ; zugleich auch, damit sie un-vorsichtige Gemüther desto leichter hinterschleichen möchten, gleichsam„ihre Wolffs -Haut ablegen, und sich mit Schaafs.Fcllen umkleiden;„dabey aberdie Worte heiliger Schlifft, so gar auch des Neuen Testa-ments sechsten,so sie, zu ihrem und anderer Verderben, vielfältig verfäl-„schen, schändlich mißbrauchen; als die da gelehret seynd, durch das«Exempel und den Unterricht dessen , der von Alters her ein Vater der„Lügen heißet, von dem sie auch berichtet sind, daß kein bequemerer Weg„zu bekriegen sey, als dieser, wann man die àorítát oder das Ansehen„des Wortes GOttes vorschütze, und damit seine Sache beschöne, da«man unter der Hand schändlichen beweglichen Irrthum einführen will.
„Da wir nun diese recht göttliche Vermahnung vor uns haben, ü„kunnte es nicht anders seyn, als daß wir in die grösseste Betrübniß seynsbesetzet worden, sobald als wir, nicht ohne bittere Wehmuth unserer«Seelen haben vernehmen müssen, wie daß ein gewisses Buch, so hie-„bevor in Frantzösischer Sprache gedruckt, in umerschiedüchen i'om».„unter folgenden Ätel ausgegangen; Neue« Testament in Franyo-
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