676 RZm. L ays Maj. und Deto hohen AlliLrtender ganye Leichnam in einem Schiff/Hdäächüsdi^sem Fall sich schwerlich separiren/ und bey vorfallendenUnglück einander in der^Ioth sollte steckenlassen kön-nen. Dann gleichwie die gantze Eydgenoßschafft dieBündnüß mit Frankreich aufgerichtet/ so erfordert auchdie Gerechtigkeit und Billigkeit daß die gantze Eydge-'noßschaffr eben dieselbe Bündnüß in allen Theilen auf-recht halte.
Es dünkt mich / als ob einige Hiebey sich verneh-men ließen/ undgegeneinwendeten / daß eshiermitge-he/ wie mit allen Tractaten inter impares, allwo dieschwächste Parthey allemahl beylegen muß/indem derStärkste thut / was er will. Allein auf diese Weise /löst sich die Verknüpffung/ Intention / und gegen thei-lische Beziehung der Verbündnüß von sich selbst. Manlaßt Franckreich ein gewonnen Spiel: Man steht ge-nugsam von seinem erworbenen guten Recht ab: Undman zerbricht und unterdrückt seine eigne Souverainj,rät und Freyheit.
Man pflegte sich wol eher/ auf Seite -er Eyd-genoßschastt / zu rühmen / daß man/ so es beliebig/ ver-mittelst einer guten Einigkeit/ gegen allerleyftemdeGewalt/ zu allen Zeiten / bastand seyn konnte. wanndem nun also / warum will man es nun nicht/ gegendie Französische Gewalthätige Lontraventionen/rhuntUnd warum will man / um Frankreichs bloßen Willen/seine eicrneReputation und Gewisten/benebst dem Imtereffe undwolrvesen der hohenAUiirten/feit warrs stel-len/und nicht mehr aufdenTmckaten/Mlum utringu*obligatorii , fest bestehen bleiben.
Ob dieses nun nicht ein Mißbrauch von feiner selbsteignen Freyheit sey < laß ich alle Welt urtheilen. Dom
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vor.