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Fünffter Theil (1692)
Entstehung
Seite
256
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2/6_ Ra/siMasi und der- hohen Attü'rten

schichte der Groß -Verlier 7. biß 8000. Mann von seiner ^.rmss, dieChristliche Trouppen, deren Feldlager von den Türckischen durcheinen Fluß abgesondert / mir Durchsetzung des Flusses zuüberfailen.DiesemGefehl kamen djeTürcken nach/ setzten auch mit solchemGrimaufden rechten Flügel derKäyserl ^rmee, daß selbiger/ehe er nochzumWiderstand kommen kmm/schonden Reiß-AusspElce.DtisKricgs Dieser unverhoffte Anfall und leidige Zufall des rechten Flügels

Eluck zeigt brachte einen allgemeinen Schreck.« unter die Kaysert ^rmee. DerÄS, General Montecuculi, dessen tapffere Großmütigkeit niemal keinnco auy. mißlicher Streich des wanckenden Glücks gebeugt/ wolte bey so m-glücklichem Anfang / welcher sonst gemeiniglich ein Vorlauffrr derNachfolge ist / fast kleinmütig scheinen / und sahe sich gezwungen / denlincken Flügel / zur AuSwetzung dieser Scharte / und Unterbrechungdes Türckischen Hochmuts/ so durch diesen Anfall mächtig gewach-sen / anzufrifchen und zu bemurigen.

Der erste/ welchen das Kriegs. Glück zu diesem tieff, sinnigen Ge-neral führte / war Printz Carl / als welchen es sich absonderlich beydie,ser Schlacht zu belorbern vorgenommen. Wie aber der General beysolcher milchenden Eile/ mit Auslesung der Völcker nichts zu verwei-len/ entdeckte er dem Printzen/wie er/ bey so unglücklich'hereinbrechen«PriniCatls der Wuth der grimmigen Türcken / sich gezwungen befände/ sein Re»Reaiment giment/dem barbarischen A nfall so lang/als einen Damm/entgegenrürckm * iu durch Beyruffung anderer Völcker / die instehende

sich widerst, Noth wieder verbannte; es sepe ihm zwar von Grund der Seelen leid/tzm. daß er ihn dieser augenscheinlichen Gefahr / der er sich nothwendig/um

die sinckeyde Ehre der Christenheit wieder in die Höhe zu bringen/ undzu retten / nicht entziehen könnte / unterwürffig machen müsse.

Keine Music mag semals mit ihremSchall die Ohren so belustigen/als wol vieseWortedasGehöre PrintzCarls kützelten; welcher daranfAnsvsrt mit mutigem Gesicht antwortetewas mästen ihn äusserst vergnügtedes Prin> eine so erwünschte Gelegenheit übrrkommenzu haben/sein Leben rühm-* lichst zum Heyl der Christenheit zu wagen. Er mögte ihm nur zeigen/

wo dem Feind am besten beyzukommen/und wo dieser grimmigenSchlange der empfindlichste Streich beyzubringen. Sein Entschlußgründete sich festiglich auf die Zuruchagung des Feindes/ oder Ver-lust seines Lebens / nur wäre ihm leid / daß chm so gleich hundert undfunffzig Kerln bey seinem Regiment ermangelten / als die man denen /welche auf die Fütterung ausgelitten/zur Convoy mit gegeben havtt; nichts destoweniger aber trug er zu denen anwesenden em so gute»

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