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Fünffter Theil (1692)
Entstehung
Seite
255
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idfi des Vergleichs zu Montmartre vorgegangen war / vernicht

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Zu eben diesem Ende ward der Maclernoilelle de Nemours Printz NemoursCarl verleitet/ und selbige dem Herzog von Savoyen, nach seiner ersten vermähltGemahlin Absterben / angetragen/ die Pabstliche Dispensation durchFranckreich / ohngeachtet der wichtigsten und unwidertreiblichen Ein, zog ovaSa.Wendungen Printz Carls/ abgeschrecket / und diese Vermählte aus sei- voyen.nen Armen gerissen. Es hatte aber Printz Carl nach so empfangenenunfreundlichen Befehl von dem König sich gleich den FrantzösischenGräntzen genähert/den Weg aufLuxenburg genommen/ folgendswieder nach Wien zum Röm. Kayser sich verfüget.

Nicht lang nach Ankunfft Printz Carls / hatte sich in Ungarndas Kriegs-Feuer mir der Ottomanischen Pforte entzündet / undzimlich nahe die Erblandische Gräntzen betretten. Der Printz/ so fei-nen Helden -Eissec klärlich wider den Erb-Feind blicken ließ/bekam.von JhrerKayserlichen Majestät ein altes Regiment von rooo.Reu-lern. Niemals war ein Feld- Obrister vergnügter als dieser Printz / bey demindem ihm nunmehro die Gelegenheit die Hand bore / sein treues Ge- Kayser mmüt gegen seinem Wolthater blicken zu lassen; zu welchem Ende dann Regimem-sein einiges Wünschen nur dabin zielte/diesem Feld-Zug persönlichbeyzuwohnen.

Weil aber bey der einbrechenden grausamen Turcken, Machteine grosse Gefahr zu besorgen / anbey Printz Carl erst zwanzig Jahralt / als wollte Ihr Kayserl. Mas. in sein inständiges Begehren nichtbewilligen / sondern beliebte vielmehr / daß er/ wahrenden diesen äus-serst gefährlichen Feldzug / in Wien verbleiben sollte. Wie wo! ihnsonst ein Kayserlicher Blick statt eines Befehls war / konnte er dochsich nicht zahmen / bey solch einer preißlichen Gelegenheit / da er die Scher;Erstlinge seiner Tapfferkeit Ihr. Kayserl. Mas. opffern könnte /heimlichderenBefehl zu gehorsame/ begab sich demnach heimlich von demKay- L'Armeeserlichen Hoff nach der Armee in Hungarn/ mit dem festen Vorsatz / nädiesen Ungehorsam / worzu ihn eine tapffermütige Regung leitete/durch zurückbringende Siegs-Zweige zubeschönen.

Eshatten aber eben damals die Mahometifche Barbaren Serin-war belagert/alsPrintzCarl in festerHoffnung gestanven/nochzuge-wün chterZeit/dem zumEntsatz VieserVestung gerichtete8ecoms bey«zuflössen; allein die unvermutete Übergab vernichtete das Hoffendieses Printzens. Ob nun gleich das Glück diese Gelegenheit mistge-thmi hatte sie ihm doch eineviel stattlichere vorbehalten. Es be,

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