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Fünffter Theil (1692)
Entstehung
Seite
257
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Trmmph-keuchtLnderRrress-Heln,. FünffterTh ü. xs?

Vertrauen undZuversicht/ daß sie an diesem Tag/da dasHeylderChristenheit aufdieS^itze des Degens gesetzet/ ihre Tapfferkeil sehen/und ihre Pflicht-Gebühr/ womit sie sich bißhero gegen Ihr. Röm.Kays.Maj. verbunden deckten/nachkommen würden.

Die Macht/ welche Printz Carl zu weichen dringen sollte/kamzwar mit seiner anvertrauten schwachen Mannschafft in keinem Der,gleich/doch machte der hervor blitzende Heldenmut/daß öer GeneralMontecucuii kein Bedencken mehr trug/ diesen Printzen dem Feindentgegen zu setzen. Seine Mannschafft sahe sich gezwungen / geget»

Viermal so viel der grimmigsten und barbarischen Feinde zu streiten/noch dannoch spornte sie die Anführung eines solchen mutigen röwenSzu tapfferer Nachfolge an. Und weil sein Entjchlußaufden Sieg oderTod gegründet: als siürmete er mir einer entsetzlichen Großmütigkeitunter dieTürcken hinein/ so / daß auch dieser Anfall denen alten vffi-cirerndes Regiments/alö ein niemal gesehenes Prob Stück derTapsiferkeilvorkam-

Als er bey der zweyten 8quactron.die der ersten zu Hülste ange-TZrckmlanget / einen mächtigen Widerstand gefunden / ward er gezwungen muffen wei-zumvierdtenmal an die Feinde zusetzen / ehbevor er sie zum flüchtigenWancken bewegen können. Jedoch kunyte er/ dieser Hartnäckigkeitungeachtet/ sich keines wegs aus Pas Zurückweichen entschlossen/wolerwegend/ daß der Baum aus einen Streich nicht gefallet/ undein grimmes Wild aufeinm Fang zu Boden gestürtzet werde. Doch « -würde endlich seine ermüdete Mannschafft haben unlerligen / und sie- ^gend sterben müssen wan nicht derGrafcle keuiliacie.anf'lnordnungdenen^au.desOsnerair Loii^nx. welcher die von Franckreich Ihr. Röm. Kaps. Kosen eilt'Mas. zu Hülffe geschickte Luppen Lommanchrte/mtcineransehnlsi lo-chen Macht ungesäumt zu ihm geltoffen / und unseren mutig-fechtenden Printzen des gewissen Sieges versichert hätte.

Es wieß bey diesem Treffen der Printz / wie er die Würde undBürde eines Kuegs - Obrlsten / anbey auch die Pflicht eines getreuenSoldatens/zugleich beobach-en könnte/ und vergesellschaff cte mitseinem tapferen anordnen und demütigen auch den sechsten Angr-ff; vnntz Cartindem er einen Fahnen aus denen Handen eines Türckens r esse/ web ^cher ihn mit seiner Lärche / woran die Fahne gebunden war / durchzu ncn . °rennen gedrohet. Dieser E> stling des erbeuteten Siegs Printz Carls/ward als die erste Frucht eines so wol erzogenen Baums / seinem Her,

«n Vatter Hertzog Frqntzen zugeschickt / der die Fahne in der Bur-gunder Capellc UyNanci mit einer unten angefügten Beschreibung

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