* s 4 Röm. R^s Maj. und der- hohen Allümn
Kommtnach Pa»riß.
Köuia b«,fihltihin
ihm von Herzog Carl Befehl zu kam / nicht weiter in Lothringen zu-rücken/mu dem geschminckts-Vorwandt/daßer wegen desHaffeS/denderKönig in Frankreich aufdenPrintzengeworffen/denAuffenkhaltin seinem Land ihm nicht vergönnen könnte ; weshalben dann demCommendanten, wodurch der Printz ausNaney reisen muste/ anbe«fohlen war / ihn/ falls er wider den Herzoglichen Befehl eigenmächtigforkdringen wollte /aufzuhalten- Printz Carl dem der wanckelmütigeSinn seines Herren Vettern nimmer unbekannt war / als wovon»«ruß wie» leider! schon so vielProben erfahren müffen/kam dieserBefehl sounge»Leben" wohnt nicht vor / als der erdichtete Fürwand / und weil er / seinem8 9 ' reinen Gewissen zu Folge/ bey dem König sich selbst entschuldigen /an-
bey seineUnschuld darlegen wollte; verfügte er sich/ohne jemand zuRath zu ziehen / nach Pariß.
Seine erste Einkehr bey dem Reichs-Cantz'er Ms.LeTeilier,und dessen Anmeldung bey dem König / zog eine Ordre von dem Kö-nig nach sich/die er durch einen Capitain von der Oarde an den Herzogschickte / Krafft welcher der Printz alsobald aus Pariß /und innerhalbausFranck- vier Tagen gar aus dem Reich weichen sollte: Zu welchem Ende manreich ju ge» bem Printzen einen Frey-Reuter von der OZrde, bißer denFranMsehen Boden quittirte/ beygeseiischaffceke Doch erhielte das instari»dige Anhalten der Herzogin von Orlean§,daß sie mir dieses ihres Pru«dersSohn nur zwey Stundsich unterreden durffte.Diese eiligste Ab»reife des Prinzens hinderte ihn auch daß er die bdademoiielle de Ne-
mour8,weicheHerzvgFrantz/imNamendesPrintzenswor6.MoMe
sich hatte trauen lassen / nicht einst besucht; und zwar hielte man dafür/Urlachso derKönig hätte eben deßwegen Printz Carln einesostrengeOrärezmden König gefertigt/weil er gesorgt / wann der Printz in Pariß sich zu lang auf»bie;u bewo- hielte / dörffte er d!e Mademoiselle von Nemours so offt besuchen / bltzgen. ^ endlich md wahren und lebendigen Zeugen bezeugen könnte ) daß ste
gantz unstrittig vermahlte Ehe Personen waren. .
Warum der Es fiel aber diese allgemeine Meynung desto glaublicher /Mildes
König die Königs Interesse , Angelegenheit / und Vortheil dabey war / daß.MuthtnIL st Heurath zerrissen würde: angemerckt er/ durch dieses ein ge MmNm sich seines Worts entbinden konnte/ welches er dem Printzen/ bey#
terschreibung dieser Heurath/gegeben hatte: Dann durch selbige seineKönigl. ?aro!e hatte er sich verbunden / Printz Carln zu erkennen turden einigen Erben / welcher der Erbfolg zu denen HertzogthumernLothringen und Barr/ nach Absterben Herzog Carls/fähig wäre-Md dadurch wardst vonittion bemeldterHerzogthumer/ so vermu