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Dritter Theil (1688)
Entstehung
Seite
520
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fro R5kN.Rayftrl.rNaj. und dero hohen Aüiirrett

fo.chm Pklpili'gio , daß ihn weder sein Edelmann/ noch der FurjMder / von der Schul abschrecken darff/ Hey Straf soindenenLand/-Articuln stehet; wann er nun erwachsen / ist er so frcy/als sein Edel-mann selber/ und kan solche Freyheit auf Kindes Kino forrpfiarMn.Uaqarisch« D eft Edcheutc »lagen das Land-Vvlfkdurchaussehr/dann ein jederEvcL««« fo ex nur des Fürsten Paß aufzuweisen hat/ mit Weih und Kindern/Verden und aste» seinen Dienern/ durch dys gantze Land / ohne Ver»^' spcndung eintziges Phglers rejsenkan. Dann da müssen die Dorff,Dichter/ so man daselbst mit einen alk-teuischeu WortHahnen heisset,solche Edesteute/ oder ihre Diener Md Posten/mit Essen/Tünchen,Hqber und Heu/ und voraus mit guten Wein aufs beste versehen/ fürweiches alles sie keinen Heller, fonpem offr tose Wort undgrob-Skös,se zugewarten haben : und welchesdue ärgste ist/so muß man ihnenPferde an die Wagen/oder unter dem Gattel/geben/die sie offt krummUnd lahm, offlgar weg reifen,

Die Religion belangend/find sie/der Fürst, (welcher aber wannanderst Pen allgemeinen Laut zu glauben Ao. ^674. die CatholischeReligion erweklet) Adel und gemeine Mann, alle der ReformirtenLehrezugethanz dieZekelyer ausgenommen / welchePapjstische undArrianer unter sich haben. Sie haben such fürnehme Gvmnasia/als zu Clausenburg, Neumarch/ und anderer Orten. Welche all-weit üdertroffm hat/ das Gymnasium Academicum, so Fürst Beth-len Gabor zu W 'issenburg gestlfftet hat/wel6)es aber mit der KirchUnd B'dliothec im Jahr r 660. cjngeäschert worden.

Die andere Nation dieses Landes/so unter allen heutigen E>mwohnern/ die ältisten sind / und vorzeiten ihr eignes Königreich vielJahr hundert in Siebenbürgen aeführet haben / sind dieTeutschmoder Sachsen; Welcher Vor-Vatter wie oben gngeführet,denRo-Mischen und Griechischen Kayftrn sehr viel zu schaßen gemacht haben,biß sie endlich von denen Chunen / und derer Könige Atila/ unter denGehorsam gezwungen worden; aber nach dessen Tod/ sich zu erst/smntden gantzen Pannonia/ mit dem Schwexdt in vorige Freyheit und Ko,niqreich gesetzet hgben. Bis nach z oo. Jahren die Chunen zum amde rmal sie bezwungen, und das heutige Ungarische Königreich ge,stifftet. Ist also unnöthig/ bey Benennung der Sachsen jn Sieben-bürgen auf die Gedancken zu gerathen, als ob sie Carolus ^r erstvahinein geführt/ oder aber die veriohrne Kinder von Hammeln ausNieder Sachsen (welche Fabel bekannt ist) erst g stisstek habemDamrsie, die Teutschen in Daria, sind der alten Ouaden und Westpd^er

Nachkommen/ das uns wol EutrspiuS lehren kan der He 2

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