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Dritter Theil (1688)
Entstehung
Seite
519
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Triumpyleuchc e ndenRric ys-Helms LrireekLheii. 519

Ais hieraus zwischen den Römische.- und Tmckischcn Kayserdet Fried wFried erfolgte/ wurden auch die in Siebenbürgen mir Kayserl. Teure Sie^bükschm Völckern besetzte Plätze zu Vollziehung des Friedens aerMMtt/Sm,md den Fürsten Apafi überlassen ; ZMH id aber ward m dwLl/fft/vermög der Accords-Puncken/gesprengt. Was nun se-k dieserZeit/ 'absonderlich aber in diesen letzten Krieg/ bis aus die siegbaffle Unker-Mtffung dieses Königreichs und Fürstenthums sich begeben/ wird dergeneigte Leser hin- und wieder aus unfern Kriegs - H lm entnehmenkönnen / dm wir dahin verweisen wollen / damit wir nicht stetigst alsjener blinder immer auf einer Seite aufsprrlend / belästig "fallenmöchten.

Aber genug von den vergangenen Siebenburgrschm Jnliwoh-W-vieler,nerii/ Regiments-Wechslungen und Unfällen / a njetzo ist es Zeit/auch leyLinwstzden heutigen Stand und Staat;« beschauen. Es wird ven vierer- mSke-ley Völckern bewohnt. Von Ungarn/ so letzt den Adel und dasFür-stcnthum führen. Diese Ungarn find im Jahr Christi 37?. als Va- Wann di«lens Griechischer Kayser usd Damasus Pabst war/ hinter der-Ungarn in 1wischen Pfütze mit 100000. und zooo. hersür gebrochen/ Und durch Giebmbür.Reusssn und cL-armaten über dasSarmatische GLbürgandieTissa6«"komm.mUngarn/da jetzt Semlm zwischen der TTa und dem Fluß Bodrogligr/angezogen.

Es wohnen aber die heutigen Ungarn in Siebenbürgen in gewiß ungamwi«srnGerichk-Kreiß/so sie Lonütntus heissen/adgetheilet. DieEdellcU-siesibm.te haben sehr viel Leibeigne Unterchanen im Lande/so daher Edel Er-der geheissen werden. Uber diese herrschen sie aus halb heydnischeArt/daß sie mit Kindes Kinder ihr Leibeigen sevn müssen. Wenn ein sok- 'cher Jvbagy oder Leibeigner/er sey ledig oder verheurathet von seinesHerrn Gut wegziehet/ so hatder Edelmann Macht ihn zu fangen/woer ihn Znlriffr. Die Vornehmen unter ihnen haben viel ioo. solcherJobqgym/ die sie mögen verkauffen/ mit Weib und Kmd/ wenn siewollen. Diese müssen ihren Edelleuten umsonst ackern / säen / dieWeingärten arbeiten/ ja alles thun/ was ihnen befohlen wird. Wersich nicht aus bestimmten Termin mit gnugsamer Kost einstellet/ derkriegt die »ai ompolrs, das ist / er wird mit drey Prügeln elendiglichabgeschmiert. Kurtz der Edelmann hat über alles / was demJoba-gven zugehört/ zu gebretm/ ohne die Religion und das Leben; derer er-stes die Land Recht/das letzte-dis Christliche Lieb verbeut.

Wo aber ein solcher Jobagy Söhne zeugt/ und will sie zmScbutoder Kirchen-Dienst ausziehm/ so wird der Knab/so bald er das Al-phabeth kgn/ von seincs Vatter Dienstbarkeit befrepet/ und zwar mit-

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