TrmknpbleucVrend enRrierto-HelmrDkirrerMest. 515,
lusi/ durch einen grausamen Einfall in Siebenbürgen/ daran/ so langSiebenbürgen siehet/auch das Jammer-volle Angedencken bleibenwird. Den Tattarn folgte selbst derGrand-Vezier/der sich der Grentz-Vestung Aeno bemeisterte / und Barcsai zum Fürsten einsetzte. Wird FmkUnd brennt ßengen dre Srebenburger an in ihr eignes Eingeweid zu m Sieben«wüten/in dem Rakozzi durch Anhang ihrer viele gesiareket/selbst in bürgen.Siebenbürgen einfiel und Fürst Barcsai so bedrängte / daß selbigergezwungen ward/seine Flucht nachTemeswar zu den ihm einsetzendenWcken zu nehmen.
Hierauf machte Rakozzi mit dem Fürsten Per Wallachey Mibneeinen Bund wider die Törcken/ der ihn auch Hülffzuschickte/ so aberwenig Wurckung hatte. Rokozzi/als ein von allenSturm-Windenbedrängter/ musie Hülffsuchen/weil er nur immer kunte: weßwegen erdurch einen vertriebenen Moldauischen Fürsten / sich dieses Fürsten-thums bemächtigte / nicht lang aber behaupte/ in dem kurtz hernachConstantia und Rakozzi die Flucht nehmen musten. .
Die Verzweiflung trieb ihn endlich wunderlich in Siebenbür-gen herum / und beharnischte den Mut seiner noch wenig bey sichhabenden Mannschafft dermassen/ daß er / mit derselben/ bey demPaß/das eifferneTbor genannt/den Bassa von QfenSzeide Achmet(so den Barcsai/ aus Befehl der Ottomannischen Pforten wiedereinzusetzen sich bemühetcheine Schlacht lieferte/ aber unglücklich föchte/undbey ZOOO. aufder Wallfladtligenlassenmuste.
Dessen ohngeachtet / trieb die äußerste Noch Rakozzi dahin/ daßer bey Zuruckweichung des Szeidi Bassa / als er vernommen / wie -ein Mitbuhler um das Fürstenthum/ Barcsai / in Hermannstadtangelanget/ sich dafür gelagert / dieselbe beschossen /und wo wog- V-rüe^da«lichzu erzwingen gedacht / welches ihn auch gelungen wäre/ wann be-; ^ruhrterSzeidi Bassa nicht abermal aufikn zugerucket / undzu einerSchlacht genöthigt/ die er ihm auch zwischen Clausenburg und den
Schloß Gyalu tapftrmütigst zugestanden; aber mitten unter seinen
Feinden fechtend (wie oben bey Clausenburgs > Beschreibung gemel- ^det)tödtlich verwundet worden/ davon er in wenig Tagen darnach zuGroß-Wardein verstorben. . ^
Sobald Barcsai in Hermannstadt durch Aufhebung der Rakozzi-schen Belagerung wieder befrevet / zog er aus dieser seiner fteyen Ge-fängniß und conjungirte sich mit dem Vezier von Ofen / Mit wel-chem er nach den Ober-Ungarischen Grantzen anruckte/für rhm aberdes Rakozzi Tod aussersi verbarg/ sich einbildend/ daß wann diesernvch bev femer Anwesenheit die so verlangte Zeitung erhalten wurde,
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