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Dritter Theil (1688)
Entstehung
Seite
487
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TrüiMph-leucheendett Kriegs-HelMS dritter Theil. 4§7

' ^ Und auf der rechten Hand:

L'inclariclas voxmittsterit, palma intczra?ctri sstOiviair at tecum?aule ti oxtisg libsns.

Der grössere Zlltaristvon den köstlichst-ausgearbeiteten Marmorausgebildet. Das Sacramenrs-Hauß von vekgüldeten Metall / hiervnddarmit edlen Steinen versetzet/woran eine unsst-atzdare Kostbar-keitbefindlich» DerChoristgantzvergüldet/ mit schönsten Gemahl-den geziem / absonderlich aber mit dem Leben und WunderzeichenPetri und Pauli / durch die künstliche Hand BelliscmiCorrenzii aus-siassrret. Unter andern Ruhm-strahlenden Capellen ist sehens-wür-big die Capelle desHeil. Cajetani/so gantz mitGelübd-Tafeln behängt/so da von den Wunder-Werden dieses so berühmten Beichtigers zeu-gen. Uberdiß sind auch folgende Kojibarkeiten in dieser Kirchehöchst-schätzbar / namendlich der gantzs Körper des Seel, ^närsse ä'

^veüino Csnsnici keZuiaris, wie auch in einer Gruffr der KörperCajetani/ samt dem Biidnüfi Lebens - Grösse gemeldter Heiligen.

Wir entweichen von dieser Kirche zudem Pracht-Gebäu/so dem Beschrer,H. Aposteln gewidmet / und auch in Besitzung erst-gemeldM Tbeaki- ^,'ng derner ist. Hiesstbst ist vknzweiffenllich ein heydniscber Tempel ehmals ge- § "LUstanden/doch können die Gelehrten keinen gewissen Ausschlag geben/ ^ ^'ob selbiger des sovis, , 8^turni, oder aber Nercurü gewesen;

doch ist dieses ohnstre-tbar/daß derKayser Consiantinus sie vonGrundaus erbauet/ und denen Aposteln geh eiliget. Das jetzige Gebau aberhar ihre Zierlichkeit zu dancken der li'Zbsila carEa, Hertzogin vonl^usrcis KwAZiore, als weiche zu dem neuen Bau die Unkosten herge-schoffen/da dann /mitgewöknlichenSolmnitaten/ derErtz-Bsschoff?rznciscus Larciinsl duoncompsZiao , den 4. Rovemb. des !6r6»

Jahr/ den ersten Stein gelegt/ der Cardinal alcaniuskilamarMusüberden io.Ocl0br.des 1648. Jahrs/eingcweihet.

Diese Kircbe wird mit unter die schönsten mJtauen/ nicht nurwegen seiner G - öffs und Architectur / sondern auch wegen der Bemah,lang so durch reu berühmten Künstler jok. l-ansrgni gefiMen / ge-zehlet. Die berühmte Capelle des Cardinals/Lrß-Bischoffs ^sc^nnkiiämarim, allwo die Römische Künstlere/ so zu Zetten uchgnl Vi- 1 .gelebt/gleich als die Biene/alle ihre Wiffenschasskzusammengehauffetz;die Tafeln des iVtsrci äi 8icns , die mir unschätzbaren Kostbarkeiten

versehene Sacristey/undandereSeltenheiten/erfordern/zu benohtig-

ter Beschreibung / ein gantzes Buch / und kan m dleftn engen Raumnicht eingeschrencket werden. Diese Küche halt auch m sich und be-herberget die Gebeine desJtaliamschen Poeten ^rmi, der mit seiner