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Dritter Theil (1688)
Entstehung
Seite
483
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zu ftyu scheinet; wie dann auch zu besorgen / es möchte der Glocken«

-Mm ohne Gefahr und Schaden in dre Länge nicht mehr also stehenbleiben. .

Bev dieser verwüsteten Kirchen schicken wir einen Mick ausihr B«schrel.ehmaliges Pracht-Gebäude/ welches für andern absonderlich zu Nea- dcr

polls bewunderlich war. Sie war ehedeffm der Printzen von Sa,lerne Palast/ von welchen sie die Jesuiten erhandelt/und durch Bey-trag reicher Allmosen/ und absonderlich der Prmeeßm von Bisignano/aus eirmst Palast in eine Kirche verwandelt / so da heut zu Tag einevon den schönsten und prächtigsten in Italien hieße; und ward siedurch Cardinal Alphonsum Gesualdum / Ertz-Bisihoff zu NeapoliAo. i5so.eingeweihet.

Die Bau - Kunst zeiget an düsen Gebäu ihreVollkommenheit/und war die Länge dieser Kirche 2 , sO.die Breite aber roo. Schur/ und6. verwunderlich-grosse Pfeiler von Porphyr / und allerhand Mar,mor/dientsnzu ihrer Unterstützung.Die unvergleichliche Capellen/müs-sen dannoch gegen den gröffern Altar/und der Capelle St.Jgnatiiund FrancisciNaverii an Kunst-Stücken weichen/ als welche aufdasreichstevonMarmor/durchPreiß-Handdes CavMiers Cosmi Fan«sago aus Brescia aufgebauk. JnderCapelle aberJgnatii hatteHie«ronymusZmperatus/ seiner Mutterstadt zum ewigen Angedencken/in4 .Gemäh'd n Kunst-zierlich seinen Pinsel geführet.

Die Cupel dieser Kirche (welche am ersten desErdbiedsns-Grau«samkeitgefüblet) war wegen rhr^r Grösse ingantzNeapolisdüBs«wundersamste; und hatte chre BGerungdenCaval erLanfranczudancken; da dann auch mit prächtigen Gemähiden hin- und wieder inder Kirchen der Eavalier Maximuö Stanzione und Bcllisarius Cor,renzius verewigkeitet; inderSacristeywarauch zu sehen eine Tafelvon unschätzbaren Preiß/woraufder Welt-Hevland anmukigli adge-

bildet/undein Kunst-StückLeonhardiP'.stoiw. > ^

Es war aber diese Krrche wegen Silbec-Geschmerds und Bilder Tk-fl.ch-rvon diesem Metall die allerreicheste/ und war sonderlich e.n Sacra-ments-Hauß hier anzutreffen/ so hin und der mit Diamanten und an-dern Edelgesteinen funckelte; ein Werck so nicht nur wegen seiner kost-barkeit / sondern wegen des ungemeinen Kunst - Fleißes / sehens-wur-dig. Uber dieses alles/ prangte diese Kirche mit den reichsten flltar-Taseln/ von S'lbcr und köstlichsten Meßgewanden/von den schönstenBrocard und andern Reichtbümern. In der Begrabnüß ver Prtn-ceffin von Bisignano/ als Wo'thaterin dieser Kirchen/waren nochdrev von Porphyr aufgerichteteGräder befindlich/als eines des letzten

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