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Dritter Theil (1688)
Entstehung
Seite
473
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ob solchen Verlust hoch bekümmert worden/ damit sie aber bey dem EvrsatzdcrTürkischen Kaystr keine Ungnade aus sich laden möchten / haben sie 2 ürs«nsich aisobald gemeldte Vestunq StuhstWeissenburg / in welcher sich ru-ktvorder Herr von Stahrenberg mit rsoo. Deutschen und z. Fahnen Um ZL.garn befände / zu belagern / und zugleich Venen Christen eine Schlacht Ag?.zu liefern entschlossen / und sind darauf gegen die Christen / so wolauch gegen die Vestung zugezogen/ und sind den y. Octobr. da siedcr Christen Läger besuchm wollten/anmelden lassen: sind aber desandern Tags gar still gewesen/ und haben sich um io. Uhr mit ihrergantzeu Macht der Christen Schantz zu der rechten Hand gegenStuhl-Weissenburg zu gemachet; und obwol die darinn ligendenSoldaten und Heyducken Anfangs starcken Widerstand gethan/ sindsie doch letzüch/ durch des Feinds grosse Macht/ daraus geschlagen/ dermeiste Theil niedergehauen/ und die übrige gar bis ins Läger gejagetworden. Gleichwol sind der Feinde auch etliche geblichen und erschla-genworden.

Stracks darauf/ und ehe man sich reckt umsehen mögen / hat derFeind 2. Stück Geschütz aus der Christen Schantz gezogen/ und sichmit Aussprengen gegen der Christen Lager sehen lassen / folgend-um rr. Uhr/ auf dem Gebürg / gegen der Christen Lager herum gezo-gen/2. Stück Geschütz darausgebracht/und sich letzltch um die höchsteund nächtie Gebürge/bey der Christen Lager/angenommen. Und ob,wol denen alldort ligenden Heyducken rso. Musquetirer/ mit denHauptmann Foxgatsch und Herrn von Altheim / zu DefendirungfslchesPaM/zuHülffegeschickt/ auch starck aus grossen Stucken zuihnen geschossen wvrden/hat doch solches alles nicht geholffen; dannder Feind solchen Vorkheil auch mit Gewalt eingenommen/ bemeid--ten Hauptmann sgmmt 40. Knechten niedergehauen / und den Chri-sten / daß ihrer desselben Tages kein Gebein davon kommen sollte / under noch selbige Nacht in ihrem Lager schlaffen wollte / zu entbieten las-sen; darauf er sich sirarcks um der Christen Lager angenommen / mwelcher Schantz Hauptmann Bssanzan samt seinen Saaten und et-lichen Hussarn gelegen. .. ^

Sobald nun dieTürcken/etliche i oc,. fiarck/hinaufkommen/sinddie Hussarn in der Christen Lager geflohen ; der Hauptman aber samtseinen Sodaten hat sich gantz still/ bis dieTürckengantzmdle Schantzgekommen/ gehalten/ alsdann haben die Musquetirer tapffer auf sieloßgebrannt/ also daß die Feinde mit Verlust wider aus der Schantzweichen müssen / deren zwey gefangen/ und Jhro Hock-FürstlichenDurckl. Ertz-HektzogMatthias/ so kurtz zuvor rmLager angekommen/

Ooo über-