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Dritter Theil (1688)
Entstehung
Seite
469
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TrL irm^h-lelrchtendenRrLegs-Heinis dri tter Theil. 46zschall von allenKriegs-Volck/durchVerhinderung des Gemöß/ überioo. Soldaten nicht zusammen bringen können. Weil nun derTagangebrochen/ und die Zeit der folgenden Soldaten zu erwarten/ dereneiner nach dem andern durch das Gemöß angekommen/ nicht gedulrenwollte/ ist Herr Feld-Marschall/ mit denen so er zu Händen gehabt/jorkgerückt / und hat/so bald des Feindes Schildwachc der ChristenWkunffc wargenommen/Lermen gemacht/so wol auch den HerzogvonMercure dem Angeordneten Loß nach die Trommeln fchlagen/undTrompeten blasen lassen/ und also die eine Vorstadt die Sl'geth ge-- Erobern rienannt/ mit grossen Geschrey und Anlaus eingenommen und erobert. UmstadtIn welchem Lermen der berühmteCapitain der von Vobacourt aus ei-

mm Stück in einen Schenckelgeschossen/undsonstnoch b. Soldaten

geblieben seynd.

Als nun der Hertzog von Mercure dasLoß undGeschrey derChri,stengehöret/ haben Jhro Fürstl. Gnaden/ neben denen andern beyha-benden Obrisien/auf der andernSeiten auch angegriffen/und dieTür-ckenso verzagt gemacht/ daß fle nicht gewust was sie retten sollten/ undbald daraufdie andere Vorstädt verlassen / und denen Christen hineinzu kommen Raum und Platz gegönnet. Haben also die Christen dieVorstädte durch Hülffund Beystand Gottes noch demselben Tag er-obert und eingenommen/und darinnen 40 StückGeschütz bekommen.

Nach Eroberung der Vorstädte/ als der Raitzen-Stadk/der Insel- BelagenStadt, Sigelh genannt/ und der Gemöß-Stadt/samt denen andernzweyeninnern Vorstädten / so ave mit einen tiefen Wasser-Graben/'und einen ausgefchütteten starcken Zaun umfangen / und nicht schwä-cher als Hatwan oder Paps sind/ haben Ihr» Fürstl. Gnaden die fol-gende Nacht zur rechten Vestung schantzen lassen; und obwolen JhroFürst'. Gnaden in die Obristen/die sich in Warheit um dasselbe Vor-haben eifrig und ernstlich angenommen/ auch Tag und Nacht nicht ge/fevert/ keinen Zweissel oder Mißtrauen gesetzt/ jedochso haben Jhro-stl. Gnaden die LausGraben selbst angeordnet / und den Stadt-Graben/ bis an die Stad-Mauer/nicht mit geringrrGefahrbesich-tigt/ und die Gelegenheit abgesehen. Welches von etlichen JhroFürstl. Gnaden/(daß sie/weil das gantzeKriegs-Wesen an ihnen alsdenHauptgelegen/JkrePerson besser undgewahrsamer in achtneh/mm/ Md sich nicht in so augenscheinliche Gefahr begeben wollte) zuGe,mütgesühret worden.

Darauf Jhro Fürstl. Gnaden geantwortet/er wäre der Rom.

Kayserl. Mas. mit Eides-Pflichten verbunden / derowegen er seinenCyd gemäß/ dem Regiment/ wie er es für GOtt und Jhro Majest ver,

Nnn ist ant-