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len viel Muh / Zwietracht und Aufruvr verursachlen/ soitellkeerfür?und kräng durch/ Paß nachfolgendes Gesetzgemachl ward: Nemliches sollte em jeder/ oder dessen Erben / der dafselbige gegenwärtige odereines der vier vergangenen Jahren ein Glied des grossen Raths gewe,sen/fortan ohn einige Wahl/ bey allen Versammlungen des großenRaths erscheinen mögen / alle die andern aper sollten sichd-ssenent,halten.
Dieses machte nun alschald unter denen/so vorhin einander gleichgewesen/ den Unterschied/daßmancherdurchdieseneueOrdnung/zaeinen Vmetiamschen Edelmann ward/ und also in dje beständige Re,gierung kary/ da hingegen alle die übrigen Einwohner anderst nicht«als Unterthanen blieben. Und also verfiel die Democrattsche Regie,rung zu einer Aristokratischen: Und wurde damals der Grund zu dem
co geschehen.
kleinen Rath durchünterschiedstcheneueGeseheverändertr allermafisen dann von ihm eingeführet worden/die Adjuncten(i.k>6jont3) bisalten und neuen Verhörer (^ycüwri-VccKi Lc >!uovi) wieauchdieKriegs-Commiffarienbrovcäiwri). Durchweiche gute Ordnun,gen dieser und ihm nachfolgende Hertzogey sich der Maßen selbst de,gunten zu entfchlagen/ welches dann Ursach war/ daß hinfuhro zuVe,nedig weniger Unftied ward und alles besser stund/so wol umdie Her»tzoge als gemeine Bürger und andre Regenten/
Und obschon Marinus Valerius im Jahr 1354. da er sähe/daß ihm von dem Heren des Rathsund dem Adel derZaum rechtschas,sen angelegt war/ sich bey der gemeinen Burgcrschafft mit Freundlich,
kratifcheoderAlteaufdemVolckbestchendeRegierung wieder emzu,«ea-itzu führen und desto mächtiger zu seyn; wkßwegen er sich dann mit einigenvon den sürnehmsten aus der Bürgerschafft verband / daß man alleA'.fforra. Glieder des Raths auf einmal ertödten sollte; ward doch dieser böserishwcr-en Anschlag von einen der Verschworenen entdeckt/und also der Herßogmit seinem gantzen Anhang des Nachts gefangen / und hernach mitden Beil hingerichlet / mit Verlust und Einziehung aller ihrerGüter.
Durch diese Straffen nun befestigten sich die Edlen und Raths-Glieder so sehr in ihrer Gewalt/ daß man von dieser Zeit an in denVenetianischen Historien keine Aufruhr mehr in der Stadt / und gav
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