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Dritter Theil (1688)
Entstehung
Seite
410
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IsnitscharenAgarvrrh er-würgt.

Li«!will venSultan

41» R öm. Ra'-ftrl. Mas. undDero hohen Alliirren

tscharen/ (so demZünd-ättaut N'chtungleich/undVurMengerinG-ften Lockungs-Funcken in volle Flamme gebracht werden können/)auhumuntern und anzuhetzen/ daß man solcher Gestalt di« höchst-schätzbare Freyheil nicht in Festet und Bande legen / noch eine so hoch-mütige Tkat mit abgewendcten Augen und Rach-lesren Gemüt hin-streichen lasten wüste; dann der Mord-Pfeil zielte, nicht auf einen/ son,dern wäre aufdiesem und jenen auch gerichtet/ die er auf gleiche Weis- se/als dem Fefasi/hinraffen könnte. Kaum harten die Zurbaren denMund geschloffen/ als dreScheiden der Ianitscharen-Sabel schon sichblössten/ und zum Beginn der ausgehenden Äerratherey/demJanit-scharcn Aga das Leben entraubten/ so er ohnlangst / den frech mutigenFefasi aus einem tragendenAmts-Eifer weggenommen.

D'eser Tumult brhertzigte einen Zurbarn eine verwegene Tbatfürzutragen/ und dadurchro^o. Beutel/so ihm die SultaninZacchi/wann er ihre a Printzen Mustapha/Mehemets Sohn/auf den Thronsetzen würde/ versprochen/ anjetzodey dieser Gelegenheit zu erbeuten,urbar Er ließ sich nemlich vernebmen/dafi im Fall man ihm zumJanitscharenAga erklären wollte/er wolgewillet wäre/nicht allein den Groß-V«Zier / sondern auch so gar den Sultan Solymann selbst das Lebens-^slebcn <ickt auszublasen ; und hiezu reichte ihn die Auflage einesZecchmsvehium. aus jeden Caniin oder Schlot gewünschte Gelegenheit an die Hand.DerPöbcl Dieser Schein Grund konnte leicht denwanckelmütigenPöbeleUtnachöen bexchen/sich mit dieser Rotte der Mißvergnügten ru vergesellschaffren/Sirml. dem Pallast des Sultans in vollen Schwarm zuzueilen / und fol-

gender Klag-Rede eines Zurbarn Beysall zu geben: Grosser Herr/dir ist mehr unbekandr/daßeinzu harr-gespannrer Bogen garnahe mir dem Zerbrechen verwandt / und die höchste Noch ei-ne Murrerse'f/deren Tochreraber / mir welcher sie schwangergehet die Verzweiflung. Das Elend deiner Unrerchanen istnun mehro in den höchsten Grad gestiegen/und kan unmöglichhöher getrieben werden ^jedünnoch beleget man unferellnmsglichkcir mir noch Mehrern Auflagen/ und soll jedweder Ranch-fang eine gewisse Last' dis unfern Schultern zu schwer/rragen/dahero wir dann gezwungen diesir Last uns durch Gewalt ZUenrbürden. Einen getreuen Hirren gehöret zwar die wolle/nicht aber das Fell seiner Schafe. Wir haben ein mehrers alsunsere übrige paarschafsr gezinsir/ und kan manleichrlich anuns die Armurs- und Dürsfriakeir-Wundenerblicken. Dero-wcgen grosser Slllran / entlaste uns dieser Auflage/durch einen

ercheilten Befehl / wofern du nicht zur Verzwciffelun^

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