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Dritter Theil (1688)
Entstehung
Seite
409
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TttUMph-l euchrett de n RrieZ»-He!m» Drirret TheN. 40 9

äewissrr Verrichtungen verschicken / und von der Stadt mit artiger Eroß V«,Kranier enksondern/um hierdurch ihre vereinte Macht zu emkrafften. suche

Dieftr Anschlag war nun in keinen lummen Gehirn gezeugt/doch be-'* dmb».wiese der Ausgang/ daß Fürnehmen und Ende n/öffcers wie Himmels«?

MErde entfernet. ^

Dann die Zurbaren/ als verschlagene Wgel/überlisteten baldihren Beförderer/ als welcher/die so ihn erhöhet/nunmehr/da er sei-nen Glücks-Vortheil erschnappet/ zusiürtzen suchte/wegerken sich da-heroinsgesamt Gehorsam zu leisten/und setzten indessen ihre Amts-Veränderungen mit Trotz und Ernst fort/so daß auch ein Fefasi denGwß-Vezier unter Augen sagte: Er sollte sich ja mehr gelüsten Aech« Red«lassen/die jenigeBeamte abzttschaffen welchedurchdcrZtlkba- einceFcsafi.ren Alkchorirac eingesetzt worden / sonsten wären ihre Gabelschon;» Zerstrmmelung seines Rorpers bereit.

Eine so unverhoffte und freche Rede des Fefasi gegen den höch-sten Minister der Ottomannischen Pforte/ bestürtzte nicht wenig alleUmstehende nebst dem Vezier. Doch hielt er seinen Unwillen zurückund verbannte den hierob hegenden Unmut/sa er heiterte sein Gesichtdurch eine gestellte Freundlichkeit aus/und ließ die Zunge diegelinde-sten Wörter herlallen / womit er den gefasten Frevel betäuben/unddieses von Aufruhr zischendeOttern-Gezüchte besanfftigen möchte.Ja/als seine Wort hiebet) ohnkrafftig/ rief er auch die selbst verlangtenHandlungen dazu/und langte demMuffri dasSiegel ein/um dadurchdar zu legen/ das er ihrer Macht im geringsten nichts einreden wollte.

So bald er diesen Frevelenden entgangen/ hielte er mit dem Ja- Groß.V*nitfcharen Aga und Kiasa Begh/ heimliche Unterredung / da sie dann ;>» be-emmülig kein besiers Mittel / wodurch man diesen Labyrinth entgehenkonnte/ fanden / als daß man den Fefasi/der durch sein übermütiges'^'

Janikscha»

düng' zum Beschluß dieses Versprechen bey/ daß er selbst den Mord- rmMa «r.Sabel auf bemeldten Berratherey-Schmidt zucken wollte; welches M'v-merdannredlich in daö Merck gesetzt/und die Versicherung von dessenTod dem Groß-Vezier selbsten hinterbracht/ zu welchen er sich den 2 9.

Fedr. in Begleitung aller Beamten und ohngefehr sOOO.Janiticha-ren versammelte / welche hierauf zu murmeln anfiengen.

Weil nun dis Zurbaren sahen / daß es mit ihren Hochmut aufdie Neige/ mit ihren Fall aber zum Anfang kommen / siengen sie anmit demZungeu-Schwerdt sich rechtschaffen zu wehren/und dis Jamt-

2 s f scharen