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Dritter Theil (1688)
Entstehung
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377
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Höchst-gem -dl r Herr General hat de/.en in Ober-Hungarn Bürger zuentlassenen Einwohnern insonderh it aber denen Burgern in Deb- Dcbrz-nrezin/ durch ein öffentlich Edict anbcfehlen lass n/paß sie sich beyStraff^'"".'^der OonülLirunZ ihrer Güter / wiederum nach ihren Wohn Hausernverfügen/unddciselbftdieWirrhschaffr n/wievorhin/fsrtsetzen soiten/indem sein Schutz kräfftig genug seyn würde/ alle befürchtete Gewalt-thätigkeiten der einquartirtcn Soldaten und des Bossa von Groß-Waradein/(als welches sie zur Entschuldigung ihm Abwesenheit für-gebracht) von ihnen abzuwsnden.

D-esisDebrezin ist einevornehmeOber-Hungarische Stadtzwi- Brs-Hretscheu Tokay und Groß-Wacadein gelegen/ von dannen man auflejch- k»ng derten Wagen mit4.Rossen/soallhier sehr gebrauchlich/inkürtze kommen S^tDcL.kan. Es war t iese Stadt groß/ Volckreich/ in einer Ebne aelegen/hat aber schlechte Häuser/wenigWasser/und daher viel Roß-Mühle^

. S>e trieb ehdessen feines Gewerb/ nach der Türckey/in Siebenbürgen/Oesterreich und Polen/und halt noch einen Marckt. Sie gaben denTürckischen Kaysir und den Fürsten in Siebenbürgen Tribut. Nun-mehr aberistesderNngarischenKronunddessenGlorwürdigenKönig/durch sieghaffce Waffen zinßbar gemacht.

Es hat hierherum eine lautere ebne Heyde/ daß man auf 12. in Schöne

16. Meil Wegs breit/keinen Weg noch Wald/auch gar seltenDörf W^d zufer antrifft. Und ist Ließ die Gegend/ in welcher man so viel Viehesauferziehet/ das jährlich heraus gebracht/und gantz Tentschland undVenedig mit versehen wird. Dann diese Heyde sich gar hinab unterdie RatzischeDörffer/ bey Griechisch Weissenburg/ erstrecket. Esweyden aber dre Heyducken solches Vieh/(so zu Winters-Zeit nichtviel unter Dächern gestellet wird / und den man Heu hin und wiederaufden Schnee streuet/ damit die Ochsen deme nacbwandern müssen/und die Glieder erwärmen) desgleichen wurden auch chepen viel Go-stütt dieserOrrengehalten/und die iunge Roß hernach hinaus in dasHungarland getrieben und verkauffet/und muste/da es noch die Tür-tkische Fessel trug/von jeden Pferd-Haupt einenThaler geben; kamensie dann aus Siebenbürgen / so musten sie selbigemFürsten auch einenThaler geben.

Es gerathen solche Pferde noch gemeiniglich in die dritte Hand Pf--v Han.ehe es die Deutschen kriegen. Dann der so dasselbe erziehet / verkaufftsdelzuvebredenen Ochstn-Hän'lern/ welcheesbisaufdie Rabe ederNeuhäußler-i'"'

Heyde treiben; oaseibst kauffens die Oderländische/als die R aber/Altenbürger/ Preßburger und Tyrnauer undWar b.rger treibenSerst vollends nach Wien und Auspitz/ und verkauffens La denen Teut-

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