Röm. Ra^ftrl. Maj. und detshdheN Allürrett
«Beschrei-bung kc»Bchioss«PcterwaraVein.
Es ist aber dieses Peterwaradeiir/zu satem ketri v vai^j^^nenner/ein Schloß oberhalb Griechisch-We'ffenburg an derDonau/, auf einen sehr steilen Berg gelegen/an dessen WurtzelemFlEnswch' chen die bey Eroberung Essegg und Walpo so glücklich fort stmffmdeDünni waldische Trouppm ausgeplündert) befindlich/ und das i-mlie-gends Geland eines von den alleranmutigsien. Lnno isrzchatder
Eürcklsche Kayser Soiymann hier eine Mord-^eule seiner aus denHöllen-PfulgeschöpfftrnTvranney sehen lasten. Dann alschmwnGriechis.h-WsissenburAherauf/nicht die geringste Gegenwehr-Stemrin Weg geleget worden/ und alles sich unterdessen Wut-Iochgenei-gel / kam such Psterwaradein an diesen Reihen/ und v rmehrte durchÜbergab die Unersättlichkeit dieses Erb- und Ertz-Tvramien. DieGnade aber / so die darinnen liegende Pesatzung zu empfangen halt«/war / daß er xov. Christen ließ die Ksxffe abschlagen/und solchezümZeichen seines/gegen diese unschuldige Schaft/ tragenden Haffes / ausSpieße stecken/und als Römische Trophea auftichten.
Von den eroberten Peterwaradcm schreiten wir zu denbezwun-genenMsngatsch. Nachdem der Herr Genera! Caraffa/so wolall-Hier als in andern umliegenden Orten die Civilis und Militaria be-
sser Massen eingerichtet: hat sich selbiger hieraufnachZattmsr begeben/daselbst eben dergleichen fürzunehmen; woraufer gewillct ferner seineReise nach Siebenbürgen fortzusetzen/ und die daselst jemehr und mehrzunehmende Mißhelligkeiten an ihren Wachsthum zu hindern/odergar mit Klugheit auszurotten ; angemerckt daselbst ein wachsamesAug erfordert ward / indem nicht allein etliche näher an dieTürckischeBottmästigkeit grentzende Stände/sondern auch der bry dem FürstenApaffi angelangte Eürckische Cbiaus zu einigen Nachdenken ver-aniaßten.
Türckischer BemeldterChiaus halte den Fürsten / nebst Überreichung einiger
Chnu- Brieffe/ auch einen Cafftan/und sehr köstlichen mit Edelgestrinen ver-
ätzten Säbel /samt andern Kleinodien / zugestellt/ und dessen Gemüt/uut freundlichen Worten und Versprechen einiges Verstands/in der
^ ' Treue gegen die Ottomannische Pforten zu befestigen getrachtet; da
dann nicht akein der Fürst / sondern auch dessen gantzer Hofund alleM imstri / besagten Ckiaus auf das hässlichste tractirt; doch Missest«m n: nicht/es werde dies r Fürst beständ'g aufChristlicherSeite nun«msbro verbleiben / und die Bündnüß mit diesen Erb und Ertz-F«mdverspeyen: Wie dann die urwemeirre Kriegs-Erfahrenheit des HerrnGeneral Caraffa/ alle hääGlädliche Anstalt gemacht/ damitd-esenFürstentkum von den Räuberischen Einfällen der gierigen Türken-Hunde nichts zu befürchten» Höchst«