Rom. Rayserl. Mai un d de ro hoh e n All iieren
den Ungarischen Scepter/ uni) der Heil. Krön samt den übrig nRcää-lien überantwortet; Folgende darauf in Gegenwart seiner sürmhm-sten Baffen / die Stande so den Johanni angehanaen/ hrrbeyfodern
lassen / und so wol sie als auch dem neu-erwäklten König angeredet'
Ihr habt noch wol gehandelt/und ein Prob-Srück euere
Verstands an das Tags Lrechr gelegt daß ihr bey einen unglück-lichen Verhängnüß / da euch der rapfermücige Teursche vomReich verjagt / nach mrr als den Nord pol eurer Hülffe undLeostands zugeeiler; die ihr anjetzorvürcklichundin deriLhar^verspürt. weil dann nun das Kriegs-Glück/ dem ich um eurerwillen diese meine Armee aufzuopffernenrschlossen war /glück-lich auf meine Seite ausgeschlagen und hiemit seine Endsehaffrerreicht; als umarme ich euch als meinen Bruder und Freund/und benenne euch zu einen König in Ofen und Ungarn; undSohkmnk verspreche auch noch ferner» Bestand und Hülffe. Empfan-giedk dco gerdievon euch heiligst-wehrte Rron/ Nehmer das von mir ge-Unßara dir nommeneGceprer/und besitzet wieder die für vcrlohren geschätz«Krsnwn, xeRcichs>Kleinodicn. E o offr ihr derselben ansichrigwerder/
^' wird hoffentlich meine Gütigkeit und wolrhar/ so euch dasReich / Rron und Lhrcn erworben / grünen. Es sprosse auseuch eure LJachkommenschaffr / bis in das rausendeste Glied/und bezweige mir reichen Helden dieses Königreich. EuchHelden aber befehl ich hiemir/ dafern ihr nicht dieses Rach-Gchwcrdr (auf seinen Gabel zeigend) schneiden/und inEurenEingeweide» den Durst loschen sehen wollet / daß ihn/ diesen eu-ren Rönigjalle ersinnliche Ehrezu erweisen und zu bezeigen/ ge-fliessense^d.
Nach Absterben Johannis/entwiche Jsabella mit ihren gekrön-tem Kind/ und der Krön in Siebenbürgen/ da danninUrigarndasUneinigkeits und Krregs-Feuer mit unzehlichen Schaden wieder aufgieng/bis endlich die Königin diese so strittige Kron-Helena gegen dasHertzogthum Oppeln und Franckenstein ausgewrchftlt/und dcm Cch>H rtzoglichen Oesterreich schm Ruhm-Hauß eingehandigt. Auchdieses hohe Haus war bm Besitz dieser heiligen Krön nicht Hey Ruhegelassen. Indem die Ungarn unvergnügt / daß Rudolphus m>t jichdie Krön in Böhmen genommen/ und dahero Matlhiam dessen HerrBruder vermocht/ in ihrer Begleitung dasselbe abzuholen.Die er auch/durch friedlichen Vergleich erhalten/und endlichem König inUngarngekrönet worden. Da bann von solcher Zeit die Krön fast immer mUngarn verblieben / und zu Presburgim Schloßjweyen UngarMenHerrn zu verwahren anvertrauet worden. Den