Druckschrift 
Dritter Theil (1688)
Entstehung
Seite
328
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z rz Röm. Ra^strl. Maj. und Vers h-hett Allnrren

wallende Schiffe zu seiner Glantz-Latern einiudet: .sts ward rer Uw

Krön wir-geöffnet.

Wt»W? Solche Herr Palatums, Graf Esterhall / rum Reichs-Fürsten-HerrK2mn Graf Stephanus Cj'akyzum Land-RMer in Ungarn, ande-!äötz-Vettus. sich verstorbenen GrafDraskowitz Stelle/und4. UnaarischeCavaLier,

Beiohaung zu Kammer-Herrn, bey Jhro Majestät den neuerwahiten Könia auf,n«u«r genommen/und ernennet, um andere zugleichmässigenTreu-bere.cher-Dienflc. Diensten anzulocken/damit sie auch in diesemGlücks-Port anlendenkönnten. JhroFürstl.Dnrchl.vonSalms/des Preiß-Königs°ro-sephi Obrister Hofmeister, war zum/uramenw kicielitstis.überdievünJhro Kayserl. Maj. demselben gleich bey Antrettung obigerEhrm-Stelle verlihenen geheimen Raths-Stelle, zugelassen/und daraysinErwegung seiner hohe» Dienste, womit er ihrer Kayserl. Mas. und dengantzen Ruhm-berüchtigten Ertz-Haus, mitunabläßlicher Sorgereiffslichst erwogenen Rath und Tdat brygestanden, v»rum 8c fs/llonemsämittirt worden.

Ungarisch« Drey Tage ehe die Krönung noch für sich gienge, ward dieTruhen

mit der Krön und andern Königlichen Kleinodien / von dem Kron-Hütern/als Grafen Zitschy und Erdödi und andern Ungarischen hier-zu verordnet«» Cavallieren, auch von Hoff aus ernannten zweyenCommiffarien, nemlich Grafen von Mannsfeld und Generalen vonStahrenberg, in ihrer Kavserl. Maj. Z mmer gebracht, und kieselbsften eröffnet,damit Jhro Königl.Maf. alle Stücke desto besser möchtenangekleidet werden. Wir begeben uns ein wenig indiesesZimmer,und betrachten die Ungarische Krön.

Helena setzte ehmaln durch ihre selbst-bewilligte Entführung dasMtze Griechenland in Unruh, Troja aber in die Äsche; doch ist diesesang nicht mit denSchaden und Verlust zu vergleichen, weichen öfflers)ie Entfernung dieser Krön aus Ungarn verursacht, als wovon vtt-chiedene Landschafften noch Jammer-Lieder anstimmen können. DerStiffter dieser Kron/war Papst Sylvester, der sie Stephano, beyge,yamt denHeiligen,einen Sohn GsyT (weil er die barba rischen Ungarnzur ChristlichenSanfftmutgesühretundgezahmet)eingeIiesert/somitLänge der Zeit, Anlaß geben zu sagen, als ob nemlich vom Himmel dieseKrön ertheilet/ und auch dahero heilig wäre; unddiesessoweitnichtgar unrecht/weiln alle gekrönteHaupterLehenträger/dieihreKronen vonden hoben Himmels-Monarchen, als Lehen-Herrn /erborgen muffen.

Sie war ohne Anstoß fast in die dreyhundert Jahr / bis sie KönigMentzel mit samt seinen Sohn / den er zum König in Ungarn zu krönenvermeynt, mit grosser Heers-Krafft, aus Ungarn, nach Böhmen ent-führte, die endlich Hertzog Otto aus Bayern, bittlich von Weneeslao

wieder

NngarkschtKrön eineUrsach vie-ler Troub-le».