Druckschrift 
Dritter Theil (1688)
Entstehung
Seite
309
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Triumph leuchrmdenRriegs-Helm r Dritter Thetl . zoZ

hgbe man allda zu gkicherZeit / einen See und Oliven Baum gesehen»

Worauf der König über solche beede Wunder-Zeichen gantz erschro-cken/ das Oraculum befragen ließ; welches geantwortet: das Wasserwäre Neptunus/der Oliven-Baum aber Minerva/und stünde es betzder Wahl der Einwohner / ihr den Namen dieser beeden GöttlichenPersonen eine/zu geben»

Daß asso/ nachdem die Männer und Weiber ihre Vota ertheilek/hätte Minerva nur eine Stimme mehr gehabt/ und seye also Nepku-nuö von dieser Göttin Überwegen worden. Solltees aber nicht vieleher darum seyn/weil sie den Feld-Bau vor nützlich erachteten/welchesdas eintzige Element ist/ mit welchen man am besten Handthieren undumgehen kan / als sich ausdie Seerauberey legen/ oder aufdem MeerstineNahrung suchen/allws man wider alleElementen zu kämpfen hat»

Gleichwol sind die/ derMinerva geheiligte/Oliven Baume zu allerZeitgewartet und gepflogen worden: ja man findet in dem Herodvto/ einenberaltesten GriechischenHistsrien Schreiber/welcher sagt: Daß dieEpidaurer nach dem Rath und Ausspruch des Oraculi demDamiasund Auxesias/Ebren- oder Seulen-Bilder vonOliven-Holtz aufrichtenUten. Weßwegen sie die Athenienser ersuchten / sie möchten ihnendoch vergönnen/daß sie die Nothdmfft solches Holtzes/ bev ihnen ab-hauen dörfften/Massen sie selbige für das köstliste achteten / und schwer-lich dergleichen wurden gefunden haben. Sie verwilligten ihnen sol-ches/ doch mit dem Bevieng/ daß sie jährlich dahin kommen/und derMinervä/ als Akhemensischen Schirm-Göttin / wie auchErechtäenopfern sollten.

Der gute König Cecrops / welcher etliche rso. Jahr nach der Wt« KönigSändflukk lebte/wird uns vonden Poeten mit zweyen Antlitzen für-- Cecrop-ab.gestellt / weil man ihn für den Stisster des Ehstands hielte/der aus SE«.Mann und Weib gleichsam eilte Person machte. Er wurde auch halbals ein Mensch halb als ein Drach abgemahlt/indem er dis Athenien-ser/ so zu reden/ zu zahmen vernunsstigen Leuten gemacht/ welche vorhinwie die wilde Tdiere in den felsichken Hölen sich enthielten. Aber AthenbatdemTheseofürihreVEommenheitzn danrken/dem fie auch vonsolcher Zeit an/ nicht nur als ihren König/sondern auch gleich einenvon ihren Schutz-Göttern verehret. Er hatte sie erweitert/ und diedie auf dem Lande darinnen sich wohnhaffk zu setzen gezwungen; Weß-wegen man an den Portal des Adrianischen Palasts gegen der Stadt-Seite einen Vers folgenden Jnnhalks liest:

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