zo8 Röm.RaysikkMai.undDer»hohen AUmren
Wieviel Viel Städte führten den Namen Athen/ und Sttphanu^si,
^utius / zehlet deren bis achte. Die randschafften Mica/Lacomä/
rer W-tt. tz(,rjg/9jguria/ Jtalia/Boeokia/Eubo^a und Acarnaia/hatten ied^
wcde eine Stadt/ solches Namens. Plinius sitzt deren noch eine an-dere in Arabia / und Arrianus gedencket der zchenden an demPontoEuxino. Aber bas Ansehen der jmigen / von welcher unser Kiel biß»
Hers Meldung gerhan/ hat dieandere alle dermassen verdunckch/daßman sichkaumerinnernkan/ daß mehr als ein Athen gewesen. Dochhaben etliche/ damit man sie von denen übrigen unterschcide/das Athenin Mica genennet. Die Tmcken und Griechen geben ihm noch denNamen Akhina/und ist eine Irrung die man nur denen Boots Leutenmuß zu gm halten/die sie Saithines oder Satina nennen/unter demVorwandt/daß/ wann sie wollen sagen zu Athen/sprechen sie aus/S.Athine/welches nur die Abkürtzung des eis Akhinan.
Die Welt-Beschreibsr setzen gemeiniglich Athen unter den zy.Grad / und etliche Minuten Latitud. Und unter den Longitud.Allein ein Englischer sürnehmer von Adel/ so selbst die verdrüßliche Reuss auf sich genommen/und Athen betretten/befand in seiner darübergehabten Bemerckung/ daß sie unter dem z 8. Grad s. Minuten Latstlud. liege. Ihre Lage ist gar bequem / mdeme sie mitten in Griechen-land/Griechenland aber in denCentro der Wrlt/nach SenephsnsMei-nung/ befindlich/ welches man auch von Delphis versicherte.
Mm eine Es giebt wenige Städt in der Welt / dir Mtt Athen/ wegen destzent-mäl? Alterchums/einenWett-Streit därssm anfangen. JaRomselbst/t-stenSräv- wie alt es auch ist/hat sich erst 8 z o. Jahr hernach sehen lassen. Weß-wegen man die Athenienftr/dieKinder derWelt nennte/und die in demLand/ worinn sie wohmten/entsprossenwären. Dann/anstattdaßdie andern denen Fremden um ihre Ankunfft zu danrken/ so haben siehing gen aller Orten Coismen ausgesendet / wie dann Meursius de-ren nicht minder als 40. zeblet. Sie gaben für / sie wären mit der Son-nen geboren unddaßsie alle Sterbliche/m der Wissenschafft/dererzumLeben denöthigter Dinge/ unterrichtet.
Di. all-u leichtgläubige alte Welt/ welche alles/was sie nur schö-nes iahe- demFleißundMerrrchtung einiger Götter zueignete/ stecktein b"r Einbildung/ ob hätte Minerva selbst/ durch eignen Fleiß/ Athenereauct/und ibresNamens gewürdiget/der auf Griechisch Athen« Heistsek. D>d stimmm die übereins/ baß Cecrops der erste AtheniensifcheKönig ihr den Grund geleqek/ und Cecropkamgenenntt. Andere abermelden / daß/ als man ihr wollte einen Namen geben/ stritten NeM-
Nuö und Minerva eines dem andern zum Trotz/um solchen Rubm/unv
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