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Dritter Theil (1688)
Entstehung
Seite
299
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T nump h- leuchrerrdett Rriegs-Helms DrircerTheil. L-D

inEngegerathen/ daß selbiger heutiges Tags einen kleinen Flecken für-stellig macht; von welchen bloß das glorwürdige Angedencksn seineranmercklichen und sich noch dato in den Vorschein stellenden Spur-Zeichen übrig verblieben ist.

Wir wollen nun den Alterthum-liebenden Leser zu Gefallen einen MmBlick in das ehmalige Lacedsemomsche Königreich schicken / da der erste I/anr> d<«so in diesen Land regiert/Lelex gewesen/nach welchen auch seine Unterethanen Lelegii genennet worden. Dessen Söhne waren Mileres dererst- und Polycaon der andergeborne; welcher letztere / als minderjäh-rig/ so lang im Privat-Stand bliebe/bis er sich mit Meffenia verheu-rarhet; davon an seinem Ort soll gedacht werden. Da Miletes starb/hinderließ er zum Erben seiner Herrschafft seinen Sohn Eurstam/dieser hat das Wasser/ welches das flache Land überschwemmet / damites sich in das Meer ergiesssn kannte/ab und zusamm geführt/so daßvon denselben ein ordentlicher Fluß worden/den er nach seinen NamenEurotam geheissen. Plutarchus zwar / will der Benennung diesesFlusses eine andere Ursach geben/wann er berichtet/daßersigedachterKönig vierSchlachten/öre er/dem aberglaubischenGebrauch derLacedä«monier zu wider / mit dem Feind gehalten/verlohren/ und sich darüberaus Verzweifflung in diesen Fluß gestürtzt hatte: welcher nachmalnwegen dieses unglückseeligen Zufalls/ nicht mehr nach seinen alten Na-menHimerus/sondern Eurotas genannt worden.

Es hatte aber Eurotaskeine männliche Erben/darum das Reichdem Lacedamom zufiel / so ein Sohn Semeles war / und wie dreR- de gienge/ Jovem zum Vatter solle gehabt kaben. Dieser hat zu-gleich mit dem Reich auch EurokaTochter Spartam zumWeib genom-men ; Nachdem er nun eine Zeitlang regiert/ hat er des LandesNammgeändert/und seine Leute nach demSemigen genennet/der Stadt aberso er erbauet / den Namen seiner Edfrauen gegeben; Selbige sollzuLeds-Zeiten des Patriarchen Jacobs ausgerichtet worden seyn.

L-myclas Lacedamonis Sohn batgleichfalls seines Namens Gedacht-nüß hinterlassen/ indem er ein Castell/ in der Stadt Lacedämon unterdiesen seinen Namen/ erbauet/ in welchen unter der Statua Apolknis/das Grab seines Sohns Hiacynthi war.

Zur Zeit der Regierung Agidis/ hat Patreusdie GtadtAroenerweitert/und mit Mauren eingefangen/ welche noch heut zu Tag ( wieoben vermeldei) Pakras genannt wird/bey welcher Aufvauung ihn dieLacedämonier grosse Hüiff geleistet haben. Indessen wieLvcurgus mttseinen Gesetzen / damit ec diese Republique auf das herrlichste aufge-richtet und gegründet/sich einen unsterblichen Namen gemacht: als

Ppij haben