Triu » nph-l eu chtenden Rriegs-Helms Dritter The l!. 26;
von I fOQ. Mann in di« Stadt kommen waren/ bey Anbrechung destzMs nach der Mosquee St. Sophia/allwo sie nach demGebet/demMuffti ein^onkaltations K.egueit e>nlieftrten/desInnhalts: Ob derWolttand des Reichs nicht erfordere / dm jetzigenSUikanSolymannvom Thron zu setzen? der Muffti gab solgends der Gewonheik/ dieFesia oder Antwor t ebenfalls schrifftlich dem Begehren gemäß: So Solyman»bald grenzen sie nach der alten Serrail/und proclamirten des Nachtsum 8-UhrSolymann zum Kaysir/ welche Ceremonien des Abends?^"'durch die ganhe Stadt zu Galata und Pera/ mit grossenJauchzen des ^VolckSgleichfalls vollbracht wurden.
Mahomet vernahm seine Ungnade nicht eher bis aufden Mittag/als er eben seine Pferde/ der Gewonheit nach spatziren zu reiten/ begehrete/von den Verschnittenen aber zur Antwort bekam/ daß er zuvor vonseinen Bruder Sultan Sowmann um Erlaubnis bitten müste.Wor-auf Mahomtt xeantnottet: Ob ich gleich dem Verhättgnüß R-dedtsmeines Unglücks «rnrekschrerben/ und von dem Thron in eine^L^ewige Gefangnüß gehen muß: S o unrerwerffe ich mich doch Mets/als erdenwillendcs allmächtigen/ welcher die Kronen denen Für-entsetzt wsr,sten gibt/ und wieder adnimmt/wann es ihm gefällt. Obwol dm.zu Misteln/ ov ein solcher e : n. nschler Mensch/ als der en trobnte Ma-homet/ währender seiner R 'gierung/l-ch gezriget/solche Wort vonsich lassen können. Doch ist kein GM -o schädlich / das nicht öfftersauch einen guten Estectzmset und darreichet.Und weiln der erste Theil Kbevs.De-uniers Slegcheiorbertcn Kriegs-Helm/ die Männliche Jahre/ und die '
darinnen verübte Grausamkeiten di ses Tyrannen erzeblt/als wollen M
wir/damit der geneigte Eeser stine vollkommeneLebms-Geschicht haben ^
möge/ hier seineJugend/ und dü bey dem männlichen Alker ausgelas-sene merkwürdige Geschichten mit bevtragen.
Betreffend nun die Mutter dieser unseligen Geburt/ war selbige Mutter v«sZaima / so der Schiff Cavitain Ochgli in das Serraglio gezinset/ und Su!ta»in denen Circastuchen Gegenden geraubt. Eine Anbekens-würdigeS-chönheit/so die Ehren Stuffe/woraufman sie gestellt best-möglichst ' '
verdient. S>e ward von der Sultana K>0sem und Kislar Agasidem Sultan Amurath zugesührt/der si 'auch in seine Liebes-Arme ge-schlossen / und zur Sultaniu erkieset/ ja nachmal bey seinem Absterben Zaima istschwanger Hintersassen. Damaln war bcy derOttomannischenPsor-ten niemand zur Regierung übrig / alsJbrahim/em Bruder Ainurath '
des i v. den d«r Mangel anderer Erben die Reichs-Beherrschung auf- " 'getragen. Zaima war/nachdem Amurath die Augen geschlossen/ge-willet/m das alteSmaglio sich zu verfügen/ als welches der verwittib-
ten