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Dritter Theil (1688)
Entstehung
Seite
134
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lz 4 Röm.R ayserl. Mlaj. und der» hohen Alhirren

sie mit den RuhM-bereicherren Sieg/ welchen der höchste Steg-Erlhel-1er auf den Mohatzischen Schau Platz aufgeführer. Hat damaln derAugust-Monat Trauex-Leichrn/hat er ametzrRach-Leichen undVer«söhn-Ovffer der ehmaiigen Grausamkeit angesehen. Dieser hold-be,kannte Tag war der r 2 . August / zu welchen wir uns / der bisherigenTag-Begehnus zur Folge/wieder wenden / und die Christlich-vereinteArmee begruffen.

Kaum war dieser Tag angebrochen / als man zeitlich Lonrtet-liegeblasen/ und dieArmee beschlicht/nach Sicklos anzurucken; alsobabden erblickte man/ wie den vorigen Tag / wieder den Feind / der jedochso bescheiden gewesen/und die gantze Nacht durch auf die Vorwachtenkeinen Lermen gemacht. Auf diese erhaltene Nachricht beorderte manOrdnung dre Armee/ das; sie in Bataille fomücken sollte. Es hatte der rechte Flü,d" Kaylech gch den March nach der Ordnung in zweyen Treffen angesangen/undArmee. Rechen-weis / (oder/ wie es aus Soldatisch benannt wird/ Cone

tramarch) damit / weich der Feind gegen unsere lincke Hand ansahe/man die Fronte gegen ihm stellen konnte» Die Bagage/damit sie destosiche er seyn mpchte/setzte man hinter die 2lrmee/und zöge nach dem Ge-bürg/ so breit und dick / als es immer möglich war. Ihre Durch!, derHertzog/ nähme eben deßwegfn die Flache/welche von der Höhe an/un-serm Lager rechkex Hayd/ gegen Sicklös anfangt / mehrers linckerHand/ und setzte den March immer weiter fort.

Der Feind machte indessen in denen Gedüschen/worein er sich biß-hero verkrochen / immer stärckcr heran / und kamen dieAuskundschaff-ter ziemlich nahe/ so daß sich öffterspie lsnsrige mit ihnen in ein Hanv-Gemengeinlieffen. DieArmee hatte noch nicht den halben Theilvonder Flächen erreicht / so schickten Ähre Dkm-Fürst!. Durch!, nach IhrDurch!, dem Herrn Hertzog / Nachricht ertheilmd / Paß sich derFeindje mehr und mehr aus seine Seite lmcklß / und man sich alldorten gewißAnfang eines Anfalls zu besorgen. Damit machte das Donnern der Stücke^en^Äen ben Anfana/ welches man so wol aufihrer als Unserer Seiten hörenGemach« kunnte/ aüfwelchesJhreDmchl. der Hertzog ayhalsen ließ/ undsich^ ' selber in Person zuJhrer Chur Fürst!. Durch!, verfügte/um dcro Gut-

achten mit dem seinigen zu verembaren/un wo selbige Hülffe benöhtigt/kluge Anstalt zum B ysteb.en zu machen. '

Obwolnvon dem lincken Flügel/ so wol Cavalkerte als Infante-rie/ekliä^e Sguadronsund Bataillonsvon b'ydenTr.ffen/ d.mFeir.dbester zuwiderst hen/ zu Endedes lincken Flügels desehlicht worden/sohaben dannochJkrDm6st. der Hertzog/ als einKriegü-geübterunddergleichen Gelegenheit xühmlichst-erfahrner Herr / von dem andern

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