123 Röm.Ra?ftrl.rNaj.unddtr»h»hen AUürren
Äuts!-N!ch die Rede Johannis Prcrii erschrak Dieser war vor etlichen Jahren-^ tianmü von hm Türcken gefangen / und den Mahometischen AberglaubenP ""'A. anzunehmen / gezwungen worden/ batte auch bey denen Türcke« ge-Vcndm bemathet/ Kinder gezeugt/ und einige McievPlatzeHemten/Schlot. aber seine Gelegenheit ersehen/ und sich fluchtig von ihnen hinweg nachTomorsiLager begehen/von dannen man ihn für den König gefühn.
Als ihnderselbige gefragt: was ihm dedüncke um den AusMzdes fürstehendeo Treffens? soll er also haben geantwortet: er wollezwar nicht gern den Christlichen Soldaten einen kleinmütigen Schre-cken einjagen/ damit es nicht das Ansehen gewinne/ als wäre er vonden Feind dazu angesiifftet/ müsse doch aber g'eichwol auch die War-best reden/der Feindeseye eine so grosse Anzahl/daß / wann ihnen allendre Hände würden aufden Rücken gebunden/ also daß sie keinen Sa-bel zücken / noch mit andern Waffen sich beschirmen könnten/selbigedannoch von einen so geringen Vöicklein wie des Königs / kaum iüdreyen Tagen alle möchten niedergehauen undgemetzelk werden.
Klug«Frag Wie der König dieses gehört / hat erden Tomorseum/welcher
desKdnlg vpr Begierd ru schlagen branndte/wolle« abmahney/ und ihn gleich«Ludwig, gefragt: Wie stsrck er des Feinds Lager hielt« ? iener antworte«te i rooos. Mann / hierunter besiehe aber der meiste Tbei! in Troß«Buben/ Bulgarischen Land-Völckern und gehuldigten Bauern/wel-che weder bewaffnet noch streitbar/sondern allein zu der Maulthiere/Lameel und Pserdwartungen/ und andern knechtischen Diensten be-stellt/ und zum Treffen nicht gebraucht würden. Wiederum fragte derKönig ; Wieviel i<x,o. dann seiner Mepnung nach streitbar waren/und das Schwerdr führten ? Er antwortete: 70000.; als hierausder König erwiederte: auch diese Menge wäre den Seimgen gar weitüberlegen; versetzte jener: dasmysteMnGHttbefehlen/ derbenSämigen beystehen und helffen könnte.
Der König verdoppelte; nicht den blinden Glück/ welches garschlüpfricht und unhestandig/sondern dex Vernunfft und wolbedachtenRath/ musie man kierrnn den Schluß und Ausspruch anbefthlen: undsey viel besser mit guter Sicherheit nachzugeben und zu weichen/ wederdie Halsstarrigkeit/ samt dem Verderben zu erwählen. Aber Timv'r-eus schwieg still darzu / redete doch gleichwol mit gezogenen Schul-der« stummer Weise noch so viel / als wollte er gleichsam entschuldigtseyn/da man die Gelegenhett aus der acht lassen würde.
Bald kamen andere aus dem andern Lager so jenseit desfflußeslag / erzehlten den gewaltigen Lust und Mut der ihrigen zu fechten;man sollte ja um Gottes Willen-de« König zu einer frischen EmM-st
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