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Dritter Theil (1688)
Entstehung
Seite
127
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Tr mmph lenchrenden Rriegs-Helms DrirrerTheil. 127

legte hernach den Handel mit etlichen andern. Es wollte ihn/ tviewoi König Luv«einen Jungen und des Kriegs-Wesen dißmaln am erllen erfahrenden/ß,,»,,"'Printzen/ nicht wolein / sein Leben / seine Kkon und des gantzen R- ichs schlagm.Wolfarth auf die wanckelbare Glucks-Kugel einer einigen Scrlachtzu stellen/wiederholte derowegen den Rach/so ihm sein Herr VetterSigismundus und andere gegeben/daß er ja nicht eher treffen sollte/bevor alleAuxiliar-Völcker/ deren theils allbereit im Anzug/bcy ihmangelanget / und daß sehr übel unweißlich/ und dumm kühn/ diesem,gegehandelt/welche ihn mit so gar geringenHsuffen/ an einen so mäch-tigen/ nemlich 2D0OOO. starcken Feind verleitet hätten: Müste mattdervhalben der aus Siebenbürgen heran marchirenden 4000. undausDalmatien undSclavonien 15000 auf denen die größeHoffnungder Victorie anruckete / erwarten. Gegcntheils sähe er wo! / manwürde ihm hernach alle Schuld der vermehrten Vergbsaumung bey-messen.

Unter solchen Scharmützel seiner Gedankten sandte er den Bi-schoffFranciscum Rodericum/welchcn er kurtz zuvor zurCantzlerStel-le erhaben/ noch dieseldige Nacht in das Lager/um die Generalen undÖbristen zu überreden/ insonderheit den Palatinum und Ertz-Bischoffvon Gran (die mit ihrem Winck die gemeine Soldaten lencken könn-ten) wann sie je derBökmischen Hülffnicht erwarten wollten/ aufs we-nigst doch des Weywoden undFrangipans Assistentz zu erwarten/und mit dem Lager derweil an einen sichern Platz zu verrücken. DerKantzler richtete sein Gewerb treulich aus/ aber ob er gleich alle Gefahrihnen Augenscheinlich/ so bey vorhergehenden Treffen zu besorgen/zuerkennen gab / liessn sich die verwegene doch nicht bereden/auchnur Ungameine geringe Frist oder Aufschub einzugehen ; also gar wollten diese W /5 Azur Schlacht-Banck eilende / keiner Vernunfft noch Warnung Stattgeben/ weil die Giraffe und das Verderben ihrer warteten.

Als den guten König solche Verschmahung seinerbest-gemein-«en Fürschläqe hinterbracht/betrübte es ihn nicht wenig/ undkamerKey anbreclienden Tag-Licht aller traurig nach Mohatz in das Lager/kehrte daselbst/ west die Schiffe mit feinem Gezeltnoch nicht angekom-men/ in des Bifchoffs Haus ein; ließ gleich den Palatinum die Sena-tores und andere Krkas-Erfahrneberuffen / mit ihnen Raths zu psle,gen. Diesen Kriegs-Rath wohnte unter andern auch gedachter Toemor-us bey/und votirtegar inständig aufemeSchlacht; nichtohneVeränderung so wol derer die es besser verstunden/alsinsonderheitdes Königs; welcher von der gantzen Beschaffenheit dieses Kriegshochvemünfftig und säst öder seine Jahr urtheilte/ und zu dem durch