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Dritter Theil (1688)
Entstehung
Seite
116
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i lL Röm.Rayserl . L Nas. und ders hohen Lllrirren

Tempil der Nrchli den Hafen war auch einTemp?^dem>iL^am?,'üH

bererlsan anderer welcher der Cereri zu ?ätr>»l!o gewiedmct gewesen. Die«

veo^asrn. ^ zum Warzeichen einen Spring-Brunnen/der nur mir einerMauer abgesondert war. Man befragte sich allda/ wie es mit denenKranckheiten abiauffen würde / und muste man solches folgender Ge«stglt angreiffen. Den Spiegel bangte man mit einen Bindfaden auf/und zwar also/daß der hindere Theil das Wasser berübrere; dasSpie«gel-Glas aber schwam über sich/und erblickte man darinen verschiedeneBrldnüß / nachdeme der Krancke leben oder sterben sollte. Und istvermutlich/ daß die heutige Andreas Kirche/welche fastgantz untenstehet / aufdem Grund dieses Tempels erbauet worden: zumal in demEck solcherKirchen/noch einSpring-Brunnen sössesWasserszu sehen/ungeachtet er sehr nahe an dem Meer ist. Weiln auch dir Patrassmerden Artzney-GO" auf ihren Müntzen führen/wieaus

einem diummo Lommoäi erhellet/ als muß nothweudig dessen Tempelauchfeyn befindlich gewesen/welcher aber in denAngedencken derNach-welt/ mit samt seinen Gebäuen/ vermodert.

Andreasbe. Bey Verstummung und Vernichtung der Heyden-Götzen/dakkhrrt sir zu das Irr-Licht der Götter und Göttinnen ausgelöscht/ ward auch die«dm Lhrt. sEtadt zur ChristlichenLehre/durch des Heil. ApostelsAndreMn-8u?d fübrung geleitet/ welcher auch seine Marter unter^Zeo, dem damals

«chittycrt. zursüäirenden RölNischen Lank-Wsger/ausgestandenhat.Deme nachmals eine Kirche auferdauet undmgleichen unür derEr-den eine Capelle/ so die Griechen dre Andreas-Schu! betiteln (mdwolvordeOn der Tempel cybeiesundäcys mag gewesen seyn) gesiiff-tetworden. AudreLMartyrers-Kron erhielte auch zu ?3t> gsso «e-roäianus, einer von den 70 Jüngern und Bischofsgedachter Stadt/welcher viel irrige Heyden-Schafflein zu der Christlichen Kirchen ge«fuhret/und deßwegengemartert worden.

Das^errttorlumdieser Stadt hatte unter ihren GriechischenFürsten den Titel eines Herßogthums / und wurde A. 1408. da dienatürlichen Erd-Herrn/ selbiges zu beschützen/sicht b-istsns genvgDWannrs befanden/ den Venetianern/ um einegrosst Summa Gelds ver kavfft/i>KS erste bis es endlich unter des TürckemJoch istgefaget worden. MahoMtder Ertz-Tvrann/ alserdie Grentzen feines Reichs zu erweitern suchte/mdtzkvm. E her Arabischen Provintz und Stadt den Anfang ma-chen wollen / und stlbige von Demetrio und THomaso / denen beedmBrüdern und ionischen Printzen / alsdamaligen Despoten desGriechischen Reichs/ wie sie sich nannten / welche auch in den Ionischen

Meer ihre Fürstenthümer hatten/begehret/und von ihnen zu erhalten

sich angelegen seyn lasses» "