_Triumphel euchkenden Rriegs-Helms Dritter Th eU 115
man das Ohr hinan hatten/ und mit verstopfftenOhren von Marckrgehen/die cr-IeStimm die man hernach körte/wann man dieHand übersich hielte/war oes Or^euli Antwort. Wegen dieses Oi-nculi sind auchetlichePatraffische Müntzen/ mit dem Bildnüs kiei-cm-ii samt einemLamm / befindlich /und kan es ein Schau-Pfenning caracuii-e klarlichdarlegen. ,
Es war m auch m der Stadt noch viel andere Tempel/ als der Tempel
Vcneris, iV 1 inervre,vi,nD, komnatiXUNdöacckftMitdemBeynamcN dckBacchi
L^i/äoncnlis, dessen Bildnüß von L^i/äonhingebracht/ allwo siib ^' Ealy-diesenachfolgendesonderlicheGeschichtbegeben.^or^ftis dic-ses8?ocbicälväon-n 5 i 8 Priester/ war in die schöne cZilirbös hefftig verliebt. Er Bac-t.Eliessees annlchts ermangeln / sie zu einer Gegen-Liebe zu bringen; aber Pneskr.ft eifriger er sich gegen sie anstellte / ft mehr läßt sie einige Verachtunggegen ihm verspühre^.; Seine Sorgen/Verehrungen und Thranenw rren b«v ihr ohnkrasstig/ sondern verursachten nur desto grossem Un-willen^ sogar/daß ex endlich aus Ungedult für den Götzen B ld knockteinen Fußfall ithat/ ftüsiges um Rache anruffend. Der Götz erhörresein Ansuchen/und schickte a'sobald eine Kranckheit unter die cnl vsto-nenlsr, welche einer Trunckenbeit ähnlich war / daran sie dahin stur«ben.Das OraculumldoäonXum svarsilbigerZeit unter den^stoiicrn,^carnZnicrn und k zriroten in großen Ansehen. Man schickte erlicheAbgeordnete pon (/nl/ston dakin/ um zu erforschen/wie man doch sol-cher beschwerlichen Seuche wieder lpß werden möchte. Die Antworterfolgte; daß man des öaechl Zorn njchtandersistillen könnke/es wer-de dann aus seinem Altar die dniiirkoc oder jemand anderst / der sichsreywillig für sie dargebt / durch die Hand des < 7 orLli gufgeopffert;da nun die Zeitung ruchtbar wurde/ bemühte sich slgllirköo ausdasssersie' w'e sie solchen Tod entgehen möcht; Ähre Freunde anflehen«de/ daß si? es nicht zulaffm wollten. Allein das Vertrauen zu denOrgculo war allzu groß und die Erhaltung der übrigen (.'3i)-c!oneftxallzu wichtig. Man muste sich einmal zur Aufopfferung entschliessen;sie wurd / wie gebräuchlich/ mit B'umen und Scbmuckwerck gezieret/undzum Äpftraufgeführet. Ader es ww dem Cor^ so unmöglich/ desjenigen das Messer jn den Busen zu stossen die er so mm'g'ich anbetete/vergieng also sein Unwillen/ die Liebe ab-^ hingegen erregte sich auf das Venweif.neue bcy ibm/ so gar- daß damit er sie loß machte/ sich selbst aufopfftrke *
und todt für ihren Fbssenniederfiele; c'nllwböo hingegen / wegen sosi -»-'»sang,cher Trauer--G"s 'siebte / als auch aus Mitl- >d n und B renungbewo,gen/ entleibt« sich selbst bev den Spring-BrunnendesHaftnSust^.ivston.der seit dem nach ihren Namen c^ilii-bos gerieriml w r^e.
P ij Nechst