Druckschrift 
Dritter Theil (1688)
Entstehung
Seite
85
Einzelbild herunterladen
 

Triumph- leuc hrend en Rriege H e lms Dritt er Theil. 8f

sich/ mit Folge derZeit/ Mecha rietst dem gantzen Arabien beugen;worauf er dann als ein König gelebt unvgeherrschtt. Ich versichereccher mit bishergesag enWorten/d . ß denen Königen einsten ihr Lohn/Krafft verwalnlerRg'e, ung / rvirdertherlet werden. TbutBuffe/ehe dasGnad n Mt/ wovon noch ein gerMger Tbei! übrig/ verle-schen möge. D -r Zorn des Allmächtigen ist über euch enrbruunt/ undein schweres Faü-Gewitter ruh. t auf euren Häuptern. Seiner All-macht und Rach Gericht ist es gar leicht/ Augcnbircklich dasZufämmgerarchre seinem rechrmafsigenHerrii wieder emzuhan-

vigen/rc

Mst denen Christen dtsputirte er wenig / mitdiesem Fürwandt/daß ihnen schon alle Sprachen bekandt wären/ und also keiner Erörte-rung durch ihn dedörfftig. Doch fügte er diese Vermahnung bey/ siemöchten durch ihren ärgerlichen Wandel/ das in dem Judenthum /und Mahomedischrn Unglauben aufglimmende Docht nicht ausle-scheu/ sondern durch Obnsiräfflichkeit des Wandels / ihres Glaubens-Warheit und Heiligkeit darlegen / und das Glimmen in Helle Flam-men verwechsele .

Ais man ihm endlich die Frage furgelegt/ wann er dann die gamtzeJudenschafft aus den vier Welt-Winckeln versammeln / und alsein anderer Moyses/durch so viel i voo.bevorstehendeGesahren in dasgelobte Land einsühren werde ? hörte man von ihm diese Antwort:wann seine Zeit kommen/ würde GOtt ihn durch den ProphetenEliamein Horn nebst dem Mosaischen Wunder-Stab senden/wanner in das blas / würden dieKmder Israel solches hören und heraus ge-hen ; alsdann wollte er sie mit grossen Frolocken / Tautzcn und Gethö-ne der einstimmenden Jubel-Posaunen/ in das durch den Aufenthaltdertzrtz-Mutter MMM Land führen/ deuTempel undMauren zuJerusalem erbauen / dafür daun alles Volck GOtt bis in die rrium-phircnde Ewigkeit dancken würde» D/ese so bewunderliche Person/würrkete unterschiedlich beyChristen/Türckcn/undJuden/als welche inverschiedene Meinungen ausbrechen. Erliche wollen ihn den BetrugMantel umhüllen/ und seinen Ehren Stand auf deß Glucks-Unbe-siand bauen; absonderlich weil« unter dieses noch lebenden Tücki-schen Kavsers Regierung/ mehr dergleichen Jrr»Sterne aufgegangen/und lctzlich plötzlich durch eine Aufruhr von ,h> enEbren-Firmammt ge-siürtzel worden. Andere behaupten/ daßman stch bey seinen so Weiß-lichen Anfang nicht alsobald rmt einen so traurigen Ausgang kutzelnmüsse/ und allererstbievon dasEndeabsehen/mmalnkeinemenschlicheEreatur den Rathschluß des allweisen Gottes beblicken könnte.

«ist Die-'