Röm. Rayserl. Mas. und Dero hohen AUürren
aus diesem trübseligen Kummer- Stand entlediget/ «,,d derScla-verey -Kranckheit entrissen zu werden) und mehr andere Wunder-Wercke.
Nachdem die Jüdisch-verstockte Rabbinen von seiner Beredsam-keit betäubet/ und von neidischen Widersprechungs-Hunden/ in folg,sameSchafl in verwechselt / wollten auch die Mahometische Schrisst-Geleh ten an ihm ihr Heil versuchen. Mahomet war derAnhalt ihresAnspruchs/ als von welchen sie rühmten/ daß er ein mächtiger und heili-ger (heilloser) Prophet von GOttgesandt sey/ der durch seine Heilig-keit undWunderwercke/b ynahealle Nationen dergantzen Welt/zueiner Heerde versammelt / den meisten Theil sich unterwörffg gemachthatte/ so daß kein Prophet jcmaln dergleichen leisten können ; daher erauch sürGOtt der erste Heilige im Himmel/vor dessenMacht bis aufden heurigen Tag alle Könige und Nationen zittern müssen.
Woraufder neue Prophet dieses beygebracht/ und zugleich derihm gestellten Frag-Falle entwischt r Mahomet/euer so berüchtigterReligionS-Schmid/hat ausdieftr Weit-Zeitlrchkeit seine ihmegefttzteZeit gelebt/und nachmal/wie andersMenschen / den Weg allesFIer-sches fortgewandert; deme auch verschiedene Könige und Fürsten voneurer Nation nachgewallet. Das Reich aber des Allmächtigen GOt-trs besteht nicht in welilicher Henschung und wollüstiger Reaiersucht.Christus allein ist unter denenVerstörbenen von den Todten aufer-standen / welcher auch bey seinem Wieder-Erscheinungs-Tag alleAdams-Kinder aus dem Todten-Schlafferwecken/ und in das Frcud-jauchzende Paradeis einsühren wird. Auf diese ertheilte Frag-Auf-lösung/ wieder-antwortete der Türckische Alcorans-Gelehrte: Ob danMahomet gleich andern weltlichen Königen gewesen/und in der Handden Herssch-süchtigenScepttrgeführet? Mahomet/fieng er hieraufan/ obwoln er vonAbdalla/einen unbegüterten und der Armut nah-verwandten Vattec / erzeuget/ dessen sich auch seine Mutter/ Emma/zu r ühmen/und auch aus seinem schlechten Vatterland Jtraripa/emenFlecken/ unter die Haupt-Stadt Mecha in Arabia gchorig/erwelßlich;er heurahtete doch / nach Adsterben Abdimenepelm/ feines Herrns / mitder hinterlaffencn Wittwe /Chadiga/ ein unzehliche Geld-Menge undReichthUln. Weil nun dieses ein solcherKlotz/daraus alleriey Mercu-rii leichtlich zu bilden/ als machte ihn sein rohtes Arabisches Gold denFürsten selbiges Landes / Bubecar hold/ der ihm auch nach ChadigciAbsterben/ seineeinige Tochter vermählte» Hochmut/Stolh und Geldmachte ihneinen ziemlichen Anhang / und der ehmals stch zu den Füssender Arabischen Fürsten/ aus tieffer Demut/ geneiget/ für den musten
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