Druckschrift 
[1] (1688)
Entstehung
Seite
17
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^ Triumph-leuchtend er Rrkegs -Helm. _^

Mrau Murter allenthalben/ec möchte feyn wo er wolle/ heimlich »«achjustbicken trachtete/ so lang / bist es GOtt beliebe / ihn auf den »Dätterlichen Thron zu setzen. Zeigte ihm auch die Hoffnung/ die er»dli-lk pgm hätke/wegen seiner Mutter ( welche eine von dem fürnehmsten »

Mb Sultaninnender Seragliawar) ihrer Aukhoritet/die mit der schön-«

Da« sien Art etwas zu schlieffen vereinigt/die Hertzen und Neigungdeß "Volcksgewonnen/welches ohne dem schon/mit dem grossen Herrn »seinemVcttern übel zu frieden ware.Hiera'.iffiet ihm derHeuchler zu »den Füff n/ ließ für Freuden etliche Crocodil-Zähren fallen/ und wie- «decholte das gechane Verbrechen/ sich in seinen Diensten aufzuopf-»

»A f§m/ und allezeit getreu zu verbleiben. Aberder Ausganghat seine »

Hie Doppelhertzigkeit gewiesen indem derPrmtz kaum weggegangen/als -

^ kiß sich dieser gleich aufgemacht/den Bassa/mit dem er in Widerwärtig«»

keit gelebt/ zusuchen/ und sich durch dieseGelegenheit in hohe Gunst »r'G zu setzen. . »

»» . DerBassa waruber diesesAngetreuen Bericht von dem flüchti- »

>l/»r genPrinzenschr erfreut-Er dachtevon Stund an/sich dieser Gelegen«"

W heit zu bedienen/und bey dem grossen Herrn angenehm zu machm;»

M aus Furcht nun/daß ihm dieses Wild nicht entgehen möchte/ stieg er«»

rA ohne Verzug zu Pferd/ sich dessen zu versichern. Den Garten ließ er »

t« von allen Seitenbelägern/undrings umher mik Soldaten besetzen/ »

Mnginselbigen hinein/ vondem Verrätherund seinen fürnehmsten »JmGar««» Bedienten begleit. Sobald als er diesen sahe/den er suchke/neigte er»<en getan«mdj» sich tieffzurErden/welches dann den armen Fürsten genugsam erken-» ^"üenom-

nen ließ/daß er offenbahret/und keine Zeit zu simuliren wäre- Dero-»wegen verdemütigte er sich auch nicht/bey deren Ankunfft aufzustehL/»

Om sondern empfieng diegethane Ehre sitzend/mit einem unerschrockuen »

ihM Gesichk'vhm Ansehen deffen/der ihn ehrte. Als die andern auch anka- »

jse« men/kehrte er sich gegen den Aga/und vermiß ihm seine Untreu mit»

M diesen Worten: Ungetteuer Hund,hast du mich dannoch verrathen? »

M Hierauf wandt er sich gegen den Baffa und sagte- Was woltihr?»

Mi Was sucht ihr an mir? Ich habe ( antwortete dieser) die Ankunfft»ml» Eurer Hoheit mithöchlkemMißvergnügen allzuspat erfahren wann -»

W ch eher Bericht davon empfangen hätte/wolte ich komm sevn/meine"

«üs Schuldigkeit abzulegsn/ und wie ich nun thue/zu bitten/ daß sie kom-»

e? menwolten/einLosammt/das ihremStand gemäßen demCastell zu-»

M nehmen/allwo wir uns bemühen werden/selbige nach Möglichkeit zu »tind »achtractiren. Hiemit präsentirte er ihm ein schön unvh-rrlich geschmück-» gr»

W «sPftrd/aufwelchesihmderBaffa ausEhrerbietung-hinaofhaiff.

>«i» Cnvtdersetzle sich ihrer Einladung im geringsten nicht/ wol sehend »

» alles Unterfahen/sich aus ihren Händen zu retten / umsonst sevn »ErsterTheil. C würde.