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wig« XV. Minderjährigkeit nicht von solchen Unruhe» bewegtIvurde, wie unter den vorigen Regentschaften vorgefallen warren, so war es nur darum, dasDübois und Argensondie Klugheit hatten, diese verschiedenen Parteien gegen «inan«der aufzureijen und dadurch ihr Zusammemreten gegen die Ne«zierung zu verhindern: denn eS fehlte nicht an Klagen undBeschwerden gegen den Hof über die Mißbräuche der Ministerund Hofieute.
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Der Spanische Hof nährt die Unruhen im InnernFrankreichs und vereinigt sich mit den Mißvergnüg.ten; Absichten der Königin von Spanien. ,,
(Erläuterung zu B. V.) O
Die Königin von Spanien verfolgte immer thätiger ^
und enrschloßncr ihren Plan, Landerbesttzungen für ihre Söh, ^
ue zu erobern, und arbeitete mit Alberoni unecmüdet für ^
diesen Zweck. In Italien nämlich wollte sie ihrem ältestenSohne Dom Carlos eine Herrschaft gründen, er sollte inLeiden Sicilien herrschen und Dom Philipp das Groß»Herzogthum Toscana haben. A
Und um zugleich zu verhindern, daß die Mächte Jta, §
lliens sich nicht gegen ihre Plane verbänden und den Kaiser .
unterstützten, der auö Italien vertrieben werden mußte, ge, ^
gen dir Traktaten, die ihn daselbst garantirten, gab Albero,ui, der vorzügliche Urheber dieses Plans, dem Herzog von
Savoyen die Lombardei und Piacenza, Venedig das »«i
Herzoglhum Mantua, Genua Ponkremoli, und dem Her, M
zog von Modena das Herzogthum Parma. Die Monarchie Ä«
des Dom Carlos sollte durch Beförderung des Handels undalles dessen, was eine Kriegsmacht heben kann, blühend und >»!von außen furchtbar werden; und so sollte das Haus Bour,
Lvn, auf diese LLeise das Haus Oestreich seinen narürli, h,
che» Feind umgebend und einengend, sich über Land und Meer K
auSdehneii, einen neuen Handel bilden, und sich des Handels bzj
nach beiden Indien, nach Afrika und des Negerhandels dermächtigen. >«
Spanien mußte fürchten, daß Frankreich diesen schönen Üi>Plan vereitelte. Es war vorherzuseben, daß Familieueifttt
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