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aoch ihr« Nachkommenschaft die Thronfolge; der König Lud»wig XIV. könne dieses Recht nicht ertheilen, nur allein dieNation könne ihre Könige wählen.
Der Herzog dü Maine und seine Gemahlin schie«nen aufgebracht, daß man ihnen die Vorrechte entreißen wollete, welche ihnen dieser Monarch zugestanden und die sie seitmehrern Zähren in Frieden genossen hatten; sie traten mitdem Grafen von Toulouse zusammen und reichten eineBittschrift an Ludwig XV. und ein Schreiben ans Pari«ment ein, worin sie sich darauf beriefen, daß das Parlementdas Edict Ludwigs XIV. bestätigt und daß die Prinzen vonGeblüt cs ebenfalls schon anerkannt und genehmigt hätten,daß also durch Angreifung desselben das Ansehn desParlemrntsangegriffen würde.
Der Herzog von Bourbon, der Graf von Char 0«lois, der Prinz von Conti verbanden sich hierauf noch en»ger mit einigen PairS von Frankreich, welche mit Unwillendie lrgiiimirten Prinzen, dis ehemals mit ihnen Rang undSih im Parlement hatten, durch das Ldict des Königs zuPrinzen von Geblüt erhoben sahen: eS vereinigten sich als»alle gegen dieses Edtet Ludwigs XIV.; und neun und dreißigHerren vom höchsten Adel, die mit ihnen gemeinschaftlicheSache machten, erklärten, daß wohl die Sache wichtig genugsep, um sie in einer Generalversammlung der Stände auszu»machen; aber der Herzog von Orleans und sein Conseil,aus Furcht, daß dieß noch manches andere mit sich führen künn«te, vereitelten es. Auch dem Parlemente gefiel der Vorschlag,die Stände zu versammeln, nicht, wodurch sein eignes Ansehuverdunkelt werden konnte, und es bestrafte den Gerichtsdiener,der die Bittschrift des hohen Adels um Zusammenberufung derStände angenommen hatte.
Alles dieses hatte der Zutritt der Patrs zu der Bittschriftder Prinzen von Geblüt gegen die legitimirten in Anregunggebracht und dieses Zusammentreten der Pairs mit den Prin»zen hatte eine solche Eifersucht von Seiten des hohen Adelsund rin solches Uevergewicht von Seiten der Pairs hervorge»bracht , daß sie in den lebhaftesten Streit über ihre gegensei»tigen Rechte arriethcn. Nun entstand ein lebhafter Partei,griff im Königreiche und in der Hauptstadt, und dieß wardas Vorspiel zu den darauf folgenden Streitigkeiten zwischenden Prinzen von Geblüt und den legitimirten Bastarden,zwischen den Pairs und dem hohen Adel; und wenn Lud»
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