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Zweite Abtheilung. Neun und zwanzigster und letzter Band (1806)
Entstehung
Seite
268
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außen sich bestätigte, und der die Tripleallianz zu befestigensuchte, ermunterte den Regenten, darauf einzugehen; er ver«sicherte ihn, daß der Kaiser und der König von England ihmalle seine Rechte auf die französische Krone, im Fall einer Er.'lrdigung derselben, garantiren würden, er erbot sich sogar,in den Tractar die Clausel eksirücken zu lassen, daß Spanienruhig im Besitz dessen bleiben, was eS besäße, und ihm derZutritt zu der Q.uadruvleallianz verstärket seyn sollte. Denn«r glaubte damals, daß Philipp V. von seinem Wahne zu«rückkommcn und nicht immer sich auf die Rückkehr nach Frank«reich und auf die Vermehrung seiner Besitzungen in Italien-Hoffnung machen würde.

Saintt Sophorin war von Seiten Englands amWiener Hofe, um diesen Tractat zu schließen, und er schriebanfangs, daß der Haß des Kaisers gegen Preußen nicht erlaube,diese ehrgeizige Macht in die Allianz aufzunehmen. Der KL»nig von Preußen hatte wirklich einen Plan zu seiner Vergrö«ßerung gemacht, der dem Hause Oestreich Unruhe machenmußt«. Man sagte, daß diese geheime Absicht der Beweg»grund aller feiner Handlungen sep, und daß das Mittel, dazuzu gelangen, darin bestehe, Unruhen in Europa zu erregen.Der entstshenbe Ehrgeiz dieses HauseS, das Oestreich beobrachtete', rvar wirklich Schuld, daß der König von Preußen«icht zu der rAuadrupleallianz gelassen wurde.

n.

Lieber die während der Minderjährigkeit im Innern vonFrankreich entstandenen Unruhen, welche den BruchMit Spanien veranlaßtcn.

(Zusatz zu B. V.)

Zu Anfänge beS Jahrs 1717 erhob sich ein außerordenttlicheS Murren gegen die iegitimirten Prinzen, die KinderLudwigs XIV., dem der Regent Gehör lieh; die Prinzen,bie PairS, der hohe Adel beklagten sich laut über die de»Bastarden zugestandenen Vorrechte; und es wurden ein« Men»ge Schriften bekannt gemacht. Man sagte, Ludwig XIV.habe keine Prinzen von Geblüt machen können, und die Ge«fetze de« Reichs »erstatteten »veder den natürlichen Kindern