Ich meinte darauf, ich müßte ihm rachen, wie ich e<mir meinem Bruder selber gemacht hätte. Es warnoch keine drei Monat, daß seine erste Gemahlin ge-storben war, er war also noch in der ersten Trauer.Ich fragte I. L was ste in Frankreich thun wollten?er antwortete mir: er zöge hier durch, um nach Engellandzu reisen , und wollte zuvor dem König hier aufwarten.Ich fragte: haben Ew. Lb bei dem König etwas zuthun? und von Affairen mit Jhro Maj. zu sprechen?Er sagte: nein; er Härte gar nichts zu fordern ; so sagteich: wenn ich dürfte, so wollte ich E. L. rachen, demVornehmsten von ihren Bedienten zum König zu schik-ken, und ihm ein Complimenk machen zu lassen, daßSie nach Engelland gingen, und nicht würden manquirLhaben, Jhro Maj. persönlich aufzuwarten, wenn Sienicht in ihrer ersten Trauer von Dero Gemahlin wären,UNd aus Respekt nicht Mit einem so IriAubrsn apsreilvor Jhro Maj. erscheinen wollten. Er antwortete:ich wollte gar bei einem Balle seyn, denn ich kann wohltanzen, und kann nicht zum Balle, ich sehe denn denKönig vorher. Ich sagte: um Gotteswillen, E. Lgehen nicht zum Balle, so ist der Brauch hier nicht;E. t. werden Sich ein riäicule übern Hals ziehen, undausgelacht werden, und um so viel eher, weil der Al»-'reciisil äs Orsmwont, der E. L. vor etlichen Jahrenzum Könige geführt, gesagt, daß E. L. nichts in ganzFrankreich gelobt hätten, als einen kleinen Bkutfinken,so in dem Königl. Kabinet war, und Lieder pfif; darumwollte ich E. L. nicht rachen, den König zu sehen, nochzum Ball zu gehen. Da wurde I. L. recht bös aufmich, sagten: er sähe wohl, ich schämte mich der Teuk-schen Fürsten, und wollte ste dem König nicht präsen-tiren lassen.... Der Marggraf ging ganz bös zumAlsrecksll cle Lckomberg , und klagte über mich. DerNsreodaU wollte wissen, was ich denn gesagt hätte.
Er