ben nicht abschrecken. Vielmehr arbeitete er, als erwieder nach Rouen zurückgekommen war, Mir unermü»detem Eifer an seinem Plane fort, welcher beinahe der-selbe war, wie Vauban ihn hatte, ohne daß beide ei»,ander kannten. Seine Arbeit wurde ein gelehrtes,scharfsinniges Werk über diese Materie, desien Resultatedahin führten, durch eine genaue-Vertheilung, demVolke die aufgelegten Abgaben zu erleichtern, die Ein.zugskosten aber ganz dadurch zu ersparen, daß die Steuernunmittelbar in die königliche Taste fallen sollten, wo-durch folglich die Anstellung der Finanz-Pachter, dieGewalt der Intendanten und die unumschränkte Ver-waltung der Krongücer durch die Finanzminister auf.gehoben worden wäre.
Dieser Plan mißfiel natürlich allen diesen eben sosehr , als er von denen gebilligt wurde, welche nichtdasselbe Interesse dagegen hatten.
Chamillart, der Nachfolger PontchartrainS, prüftedas Buch, und würdigte eS seiner Achtung. Er ließBoisguilbert zwei oder drei mal nach Etalig kommen,und arbeitete mehrere mal mit ihm als ein rechtschaffe-ner Minister, dem das Wohl deS Volks am Herzen lag.
Auch Vauban, der noch immer an seinem Werkefortarbeitete, wurde aufmerksam auf dieses, und einigeandere nachfolgende, von demselben Verfasser. Ecsuchte Mit Boisguilbert darüber zu sprechen; wobei eSihm nicht um den Ruhm seiner eigenen Arbeit, sonder»nur um die Erleichterung deS Volks, um das Wohldes Staats zu lhun war. Aus diesem Grunde ver-besserte und vervollkommnete er seine Ansichten nach die-sen, und legte die letzte Hand daran. In den Haupt-puncten stimmten beide Männer mit einander überein,nicht aber in allem Uebrigen.
Boisguilbert wollte, wie in Holland, auf denfremden Handel und die Ausfuhr der Lebensmittel,
ei.